Update 2012 – Empfehlungen zur Wohnungssuche in Hamburg

Tipp: Die ultimative Linkliste zur Wohnungssuche in Hamburg.

Update zu Empfehlungen zur Wohnungssuche in Hamburg von 2011

Zusammengefasst: Permanent online und verfügbar sein für neue Inserate auf Immonet, Anbieten mit “Wohnung gesucht” Anzeige im Abendblatt und wiederholtes Anfragen aller privaten Kontakte auf allen Kanälen.

1. Immonet
2. ImmobilienScout24
3. Immowelt
4. Studenten-WG
5. WG-Gesucht
6. campus-hamburg.de
7. Immobilien Gesuche Kleinanzeige im gedruckten Abendblatt aufgeben
8. Diese lokalen Stadtteilmagazine lokale-wochenzeitungen.de, heimatecho.de, hamburger-wochenblatt.de
9. eBay Kleinanzeigen ebenfalls versuchen

Suche per Mail bestellen

Für online-Wohnungssuche zwingend die Suche per Mail bestellen und SOFORT die Wohnungsinserate lesen. Etliche, zumeist brauchbare Wohnungsangebote, verschwinden innerhalb von einigen Stunden wieder aus dem Netz.

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Bildschirmfoto

Tipp: Wohnungen, die gefallen, SOFORT als Bildschirmfoto speichern (mit Pixlr Grabber) und das Angebot später in Ruhe nochmal ansehen (alternativ druckt man das aus, aber das will man nicht, es sind zu viele Anzeigen).

Mail-Footer

Zusätzlich habe ich die Suche mit einem Einzeiler in meinen Mail-Footer mit aufgenommen. Das funktioniert (wenn ihr viele Mails verschickt), ich bekam aus dem Nichts Angebote zugeschickt.

Netzwerke

Auf Facebook, Twitter und allem anderen habe ich regelmässig erwähnt, dass ich eine Wohnung suche und dort erreichte ich ebenfalls einige zugesendete Wohnungsangebote.

Ich habe mehrfach Rundmails an Bekannte in Hamburg verschickt, mit Hinweis auf „Ich suche dringend eine neue Wohnung“ und auch hier gab es Feedback. Es hilft, wenn ihr auf allen Kanälen wiederholt verkündet, dass ihr eine Wohnung sucht.
Ihr nervt damit nicht; alle anderen kennen das Problem der Wohnungssuche in Hamburg.

Telefon statt E-Mail

Im Gegensatz zu mit E-Mail überforderten Maklern und Wohnungsbaugesellschaften funktioniert die Kommunikation auf allen drei WG-Seiten fast komplett via E-Mail, alternativ gerne auch mal per SMS. Es liegen Welten zwischen dem studentischen nebenbei-100-Mails-beantworten und dem Dialog mit Maklern, die tausende Euro mit ihrer nicht-via-E-Mail-Kommunikation mit Interesenten verdienen.

Generell funktioniert E-Mail nur sehr eingeschränkt bei einer Wohnungssuche. Das Werkzeug der Wahl ist ganz klar das Telefon. Vergesst E-Mail, ruft sofort an und nutzt E-Mail nur als Ergänzung, für Dokumentenversand oder einzelnen gezielte Nachfragen.

Gelernt habe ich die E-Mail Lektion im Zusammenhang mit dem nahezu völligen (Online) Versagen der Wohnungsbaugesellschaften.

Genossenschaften

Es gibt eine sehr alte Liste mit WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFTEN UND -GENOSSENSCHAFTEN in Hamburg, die sich eigentlich auf Barmbek bezieht, die aber auch für ganz Hamburg funktioniert. Diese Liste ist eine der wenigen Stellen im Netz, die eine große Zahl von Wohnungsbaugesellschaften überhaupt auflistet.

Anzeige aufgeben

Erstaunlich viele Bekannte gaben mir den Rat eine „Wohnung-Gesucht“ Anzeige im Abendblatt zu schalten.

Das macht Sinn, wenn man sich an die oben erwähnten älteren Herrschaften erinnert. Eine „Prof. sucht für…“-Anzeige wird gelesen und die privaten Vermieter suchen sich dort neue Mieter. Wenn man es sich leisten kann, scheint dies eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten zu sein um eine gute Wohnung zu finden. Gleichzeitig ist das aber mit echten Kosten verbunden.

Wenn ihr extrem viel Zeit habt, könnt ihr die Makler einzeln anrufen und abfragen, die entsprechenden Kontaktdaten kann man sich mit ein wenig Aufwand aus Immonet kopieren.

Joker 

In eurem Briefkästen landet regelmässig eines dieser komischen Wochenblätter mit „Nachrichten“ aus dem Stadtteil. Ja, genau das Heft, dass ihr immer sofort in den Müll werft. Bevor ihr das macht, solltet ihr die Wohnungsanzeigen lesen, die gibt es auch in diesen kostenlosen Zeitschriften.

Als letzte Möglichkeit gibtes noch das „Oh! Die Wohnung ist doch leer, lass uns mal anrufen“ Variante. Es ist ein beliebter Vokssport während des Sonntagsspazierganges auf möglicherweise leerstehende Wohnungen zu achten und anschliessend den Vermieter zu kontaktieren. Das ist mit Aufwand verbunden, immerhin muss man mit Leuten reden und nachfragen. Vielen Menschen liegt das nicht, es scheint aber auch hier Erfolge zu geben.

Zusammengefasst: Permanent online und verfügbar sein für neue Inserate auf Immonet, Anbieten mit „Wohnung gesucht“ Anzeige im Abendblatt und wiederholtes Anfragen aller privaten Kontakte auf allen Kanälen.

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3 comments

  1. Niklas says:

    Habe ich gerade bei einem Makler gelesen. Was für technische Gründe das wohl sein können. Unfähigkeit, das Internet zu bedienen? Eher Faulheit.

  2. Marko says:

    Am besten auch noch alle 2 Stunden Immmobilienscout, Immonet und Immowelt abrufen. Viele Angebote verschwinden schon wieder, bevor man überhaupt eine automatische E-Mail über neue Angebote erhalten hat.

    Die Saga-GWG und Erich Thor GmbH als große Gesellschaften fehlen noch in der Liste, ggf. auch noch Akelius. Hier gibt es öfter mal Wohnungen zu finden.

    Und für die Genossenschaften gibt es noch http://www.wohn-eg.de (leider auch nicht mehr sehr aktuell) und http://www.gutundsicherwohnen.de.

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