Ich starte so mittelmäßig gelaunt. Am Abend war dann alles auf der re:publica Gesehene veraltet. Gefühlt. Irgendwie. Mehr dazu ganz unten.
Unfassbar mies geschlafen. In der Nacht DREIMAL NACHEINANDER dieses Einschlaf-Meditationsalbum auf Spotify gehört und an die Decke gestarrt. Hat nix gebracht.
Diese KI Fake Sessions von Katharina Nocun, die Biotech Session und der VERDAMMTE LÜFTER im Bad hielten mich wach. Ich schlafe sonst immer wie ein Stein. Hinlegen. Augen zu. Zack. Sechs Stunden später aufstehen. Wenn das nicht so ist, bin ich RICHTIG GUT GELAUNT.
Nach dem Frühstück zu Roßmann und erwarb Ohropax. Ich flippe sonst aus.

Auf dem Weg zu re:publica telefoniert und erneut sehr genervt gewesen von hakeliger Verbindung der AirPods 3 mit dem iPhone. Angesichts meiner Tageslaune triggert mich das ganz hart.
200€ teure Apple Aurpods und die Drecksdinger verlieren die Verbindung, bzw haben Aussetzer. War gestern auf der Kopfhörer Bühne 3 auch mehrfach der Fall. Ich hasse das und kaufe mir im Laufe des Tages AirPods mit Kabel.
Wieder gilt, mit Kabel dran ist besser.
Ein Kaffee später ging es los mit Sessions.
Echt jetzt? Was Deepfakes mit Menschen, Marken und Marketing machen. Und was dagegen hilft!
Jessica Flint, Eckhard v Hirschhausen und Chan-jo Jun.

Eine dieser unterhaltsamen Sessions. Leicht. Trotz des arg komplexen Themas. Aber sie haben das ganze Jura Tüdelüt weggelassen.
Vergessen Notizen zu machen. Ich war kurz Gast. Ich bin offiziell ein Fan of von beiden.
Konnte nur kurze Schnipsel notieren. Dieser Beitrag ist für unsere Eltern und co geeignet. Sehr zugänglich, keine Fachbegriffe, war gut.
Er sagte: Social Media hat seinen Tabak Moment. Endlich wird über die Toxizität gesprochen.
Es geht viel um die empfehlenswerte Deep-Fake Doku, die Deepfakemafia Doku in der ARD Mediathek.
Das Gesehene gilt einfach nichts mehr.
Er erwähnt auch, dass Meta bewusst ist, dass minimum 10% des Werbegeschäfts auf Betrug basiert. Das ist in der Größe von Meta eine richtige Hausnummer, 16 Milliarden, und ich finde das alleine schon unverständlich, warum das nicht reicht um etwas dagegen zu machen.
Offline per Gesetz – Brauchen wir ein Social-Media Verbot für Kinder und Jugendliche?
Eine Diskussion mit vorheriger Impulssetzung der Ärztin.

Hinter den vielen Zahlen stecken so viele Kinder. In jeder Klasse, in jeder Schule ist das ein Thema und es wird durch KI nicht besser.
Erstaunlich, dass die Experten alles erstmal differenzieren und von smarten Lösungen reden und Schutzmaßnahmen erhöhen wollen.
Da bekomme ich Puls, denn der Drops ist gelutscht, Kind in den Brunnen gefallen, wie auch immer.
Das funktioniert alles nicht, die Plattformen machen was sie wollen, die Kinder können machen was sie wollen und alle Verantwortung wird auf die Eltern abgeschoben.

Die Eltern haben aber keinen Plan, müssen sie auch nicht und darum krankt das alles. Das ganze Gerede der Experten, man will „in den Dialog gehen“ oder ähnliches ist totaler Scheiß.
Ich bin inzwischen für ein generelles Verbot von Social Media für Kinder und Jugendliche.
Es wäre so einfach, der Gesetzgeber kann das regeln, will er aber nicht.
Ich war enttäuscht, ich kenne etliche Fälle auf unserer Schule, bei denen das Thema ist.
Vertrauen im KI-Zeitalter: Wie bleibt digitale Information glaubwürdig?
Frederik Blachetta, CTO und Geschäftsführer der Bundesdruckerei.
Er beginnt mit Moin. Damit kriegt man mich ja.

Viel gelernt, das war mir alles neu. Danke dafür.
In Kameras gibt es kryptographische Schlüssel, die von der Kamera, über die Bildbearbeitung bis zum Upload ein sogenanntes „Content Credentials“ mitschleppen.
In diesem Content Credential sind dann die Herkunft und alle Bearbeitungsschritte unveränderlich hinterlegt.
Ich als Nutzer habe am Ende eine prüfbare Information im Bild.
Spannend. Klingt erstaunlich kompliziert in der Technik, erscheint am Ende aber relativ einfach für den Nutzer.
Eine schöne Session, passend zum Thema der re:publica.
Denkangebot Podcast: Annika Brockschmidt über Codes der extremen US-Rechten
Dog Whistle war Thema, das wurde einmal durch definiert.
Die Welt ist scheisse — und das ist auch gut so
Felix Schwenzel in diesem kleinen Energie Auto im Garten.
Leider habe ich nichts verstanden aber draußen in der Sonne zu sitzen tat für die paar Minuten auch ganz gut.

Felix hat die Session komplett ins Blog gepackt. Schaue ich mir noch an.
„Talk mit Elon“ oder: Wie wir uns in cyberkriminelle Netzwerke eingeschlichen und kreative Gegenangriffe entwickelt haben
Unterhaltsame Session. Mit Witz und Tiefe haben die beiden diverse AI Scams gezeigt.

Also noch eine Session mit Scam, AI und allem. Das geht jetzt nicht mehr weg.
Schon wieder dieses „es ist alles verloren“ Gefühl gehabt.
Naja.
Seltene Begegnungen – Ein Gespräch mit Franziska Brantner

Zwischendurch gab es Mittag, ich war beim Mediamarkt am Potsdamer Platz, EarPods mit Kabel kaufen, nebenan eine überteuerte Pommes gegessen.
Arg gewundert, wie komische die Mall of Berlin ist. Absolute top Lage und so viel Leerstand. Wahnsinn.
Da steht fast ein ganzes Stockwerk leer. Auch komisch, dass die die Toiletten ins Parkhaus gebaut haben. Ich weiß ja nicht. Diese Mall ist ein grandioses Beispiel für „am Menschen vorbei gebaut“.
Naja.
How-to Aufhören: Ein Gespräch über bessere Enden im Arbeitsleben
Wieder vergessen, Notizen zu machen.

Einfach loslassen. Darum ging es hier. Passt ja. Einfach loslassen und keine Notizen machen.
Wie steht es um die Digitalisierung in Deutschland, Herr Wildberger?
Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung und Markus Beckedahl, Co-Founder & Head of Curation re:publica; Founder Digitalrechte • re:publica | Zentrum für Digitalrechte und Demokratie

Er hat viel gesagt, auch Open Source in der Bundesverwaltung.
Open Source hat angeblich Vorrang.
Von Steuergeld bezahlter Code gehört den Menschen und ist öffentlich. Public Money. Public Code.
Eine schöne Rede hat er geliefert. Ich fühlte mich hingerissen. So viele gute Nachrichten.
Dann fragt Markus Beckedahl die eine Frage, die quasi seit der ersten re:publica auf Wiedervorlage liegt. Seit 19 Jahren wartet Markus auf Glasfaser.
Ich warte auch seit 14 Jahren auf Glasfaser, Hamburg Meiendorf, falls das jemand liest, der Glasfaser verlegt. Ich will auch Glasfaser haben.
Eine positive Rede. Ein positives Gespräch. Eigentlich ganz gut. Ich bin trotzdem irritiert angesichts der Harmonie.
Naja.
Danach Rewe, Snack gekauft, noch einen Drink im Hof der Station und nett unterhalten. Ein toller Tag.
Was von Tag zwei übrig bleibt
„Wir gehen rein“ mindestens hundertmal gehört. Gelernt, dass das aus Die Discounter kommt. Guck an. Punkt für Hamburg, oder?
Am Dienstagabend die Keynote der Google I/O geschaut. Alles rund um KI entwickelt sich so derbe schnell, Google I/O schauen macht Sinn.
Mit heftigen Nebenwirkungen, denn danach war ich definitiv im „oh Gott, ich brauche ‚nen Schnaps“ Modus. Alles, was die bei der Google I/O gezeigt haben, ist nochmal zehnmal besser, krasser, schneller, bessere Videos, mehr Code, mehr Musik, mehr Agenten, mehr Tokens pro Stunde für weniger Geld, und so weiter, die Keynote war beeindruckend.
Gleichzeitig ist damit alles, wirklich ALLES, was ich auf den Bühnen der re:publica gesehen habe, total veraltet. So irre schnell entwickelt sich grad gerade.
Die vielen neuen fancy Tools der Google I/O sind allgemein zugänglich. Jeder kann das nutzen. Es ist alles so verrückt, du musst noch nicht mal eine Maus gerade halten können, reden reicht.
Ich weiß auch nicht mehr wie das alles wird. Nach all dem Scam, Betrug und organisiertem Fake auf der re:publica weiß ich schlicht nicht mehr weiter. Vielleicht doch Gärtner werden?
Mein Verzicht auf Social Media, Mastodon, Instagram, BlueSky, Theeads und co hat einen unerwarteten Bonus. Ich habe kein FOMO mehr, angesichts iegendwelcher verpassten Side-Events. Ich sehe gar nichts davon und finde das ziemlich gut.
Social Media ist total kaputt. Das Einzig richtige, dass du heute machen kannst, was du jetzt gleich machen kannst, ist es, die Instagram, TikTok, Facebook, Messenger, X, LinkedIn, Snapchat und co Apps zu löschen. Es ist vorbei.
Experten wie VoWe sind bereits woanders. Alles nur AI AI und AI, er macht das, was auf der re:publica überall erwähnt wird. Leute treffen. Verbindungen schaffen. Er macht das mit einem Hund und wahrscheinlich ist das eine der schlauesten Sachen, die man heutzutage machen kann. Auch wenn ich das so nicht kann.
Bei der Kaltmansell den erwähnten, wundervollen Bahn- Pendler Artikel genossen. Den Artikel werde ich an die Kolleginnen im Bahn Team weitergeben. Mal schauen, was die dazu sagen, vielleicht hat das ja einen Mehrwert für die Kundinnen.
KI generierte Bilder auf Folien sind grandioser Mist. Nach dem zehnten Bild hast du keine Lust mehr auf diese komischen Gesichter.

