Die re:publica Checkliste

re:publica XI - What's Happening? Love.

Foto: re:publica XI – What’s Happening? Love. by Fräulein Schiller with Some rights reserved

Die re:publica wird dieses Jahr richtig groß. Fast schon cebit-like groß. Aber wie immer: es wiederholt sich in Teilen dann doch irgendwie alles.

1. Akku alle.
Will man nicht hören. Ihr ‚mein Akku ist alle‚ Jammerlappen. Ihr nervt. ALLE anderen haben auch dieses Problem und ja, es gibt immer zu wenige Steckdosen und wenn, sind sie immer da, wo man selbst gerade nicht ist. Workaround: Eine Powerbank kaufen. Geh zu Mediamarkt oder so und kauf dir eine, aber wehe, du änderst Termine oder Verabredung, weil du deinen beschissenen Akku aufladen willst (letztes Jahr gehört). Ernsthaft. Das rumheulen über Akku-alle nervt unfassbar. Kauft euch so eine Powerbank, wenn Akku ständig alle oder lasst das Gadget aus.
Nachtrag: Es gibt Hoffnung. Simyo verleiht dieses Jahr kostenfrei Akku Packs auf der re:publica. Kudos. Da hat jemand mitgedacht.

2. Laptop
Im ersten Jahr hatte ich ein Laptop dabei, danach nicht mehr. Braucht man in der Regel nicht. Das WLAN ist auf großen Veranstaltungen eh meistens kaputt. Ausserdem, warum wollt ihr arbeiten? Ihr seid mit tausenden Leuten zusammen. Redet mit denen. Geht was trinken. Findet neue Jobs, Ideen, Themen oder Betthupferl. Aber ein Laptop mitschleppen ist relativ bescheuert.

3. Sicherheit
Der Travel-Security-Horst fragt: Wenn dein Laptop oder Handy genau JETZT, IN DIESEM MOMENT verschwindet, hast du ein Backup? Nein? Oh! Das spricht dann auch gegen ein Laptop auf der #rp12. Geräte verschwinden und wenn deine berufliche Existenz daran hängt, dann mach dir Gedanken. Es kann sein, dass du ohne das Gerät zurückkommst. Wenn du es mitnimmst: Verschlüssel alles.
Auch wichtig: Wenn, dann nur über https (das S ist wichtig) Sachen machen (oder dein eigenes vpn nutzen). Du bist mit tausenden Leuten im gleichen Netz, da kann viel Mist passieren. Also auch hier: Lieber ohne Laptop und wenn, dann verschlüsselt (hast du natürlich schon lange, oder?)

4. Gepäck
Notizbuch, Stift, Visitenkarten, Handy und Ladegerät. Was braucht man mehr (evtl. Aspirin und Kondome)? Ich verstehe gar nicht, warum ich überhaupt jemals mehr Gadgets dabei hatte. Hauptsache, ich habe Congstar Netz, anstelle von O2 Netz.

5. Der Zeitplan
Es gibt einen tollen Zeitplan auf der re:publica-Seite. Der taugt. Allerdings gibt es dieses Jahr sehr viele Sessions. Man kann sich da reinlesen oder die Empfehlungen von anderen lesen. z.B.: netzkombyse.de, blog.denkwerk.com, Ethems fünf+eins „Must see“ Sessions im Überblick (5/11), HerrBertlings Must-See-Sessions (4/11), Peates fünf „Must see“-Sessions (3/11) oder „re:publica gegen die Einsamkeit“, Baraneks fünf „Must see“-Sessions (2/11), Nerotunes‘ fününf „Must see“-Sessions (1/11), Wie überlebt mein Unternehmen die Disruption unseres Geschäftsmodells? | re:publica 2012, Speednetworking, Unsere Geheimtipps für die re:publica12 und aus Gründen, die ich nicht verstehe, gibt es auch diesmal wieder re:Mett. Und es wird alles super.

6. Das Hintergrundrauschen
Generell ist die Twittersuche nach #rp12 dein Freund für die drei Tage in Berlin.
Damit kann man prima alle Pläne kippen und irgendwo hingehen und inspirieren lassen. Ich persönlich mag es sehr, mich in Sessions zu völlig unbekannten Themen begeistern zu lassen.

7. Prost
Das beste zum Schluss: rplive.de und „Alle“ #rp12 Side-Events im Überblick

8. Ausprobieren
Auf Empfehlung von Das Nuf teste ich dieses Jahr die Bump App (Android, iPhone).

9. Anfahrt
Bedenke: In Berlin ist die S-Bahn unberechenbar und bedenke auch, dass natürlich gleich BEIDE U-Bahnlinien am Gleisdreick stellenweise Schienenersatzverkehr haben.
Die einfachste Anreise aus Hamburg: Bis Hauptbahnhof, dann zum Bahnhof Zoo, von da mit der U2 bis Gleisdreieck.

Die Location ist da (Google Maps) und Anreise vom Hauptbahnhof Berlin mit BVG findest du da: S U Berlin Hbf-U nach Gleisdreieck (Berlin).

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