Beste Social-Media Entscheidung in 2018

In 2018 habe ich meinen Instagram Account gelöscht, auf Twitter mit irgendeinem Dienst alle Tweets gelöscht (klappte nur so mittelgut) und auf Facebook schaue ich nur noch aus beruflichen Gründen rein.

Instagram und Facebook habe ich nicht mehr auf dem Handy.

Das war, mit Abstand, die beste Sache in Social Media in 2018, denn plötzlich existiert all das Gekreische auf Twitter nicht mehr und das ist herrlich, ich kann das nur empfehlen. Wenn ich heute Twitter aufmache, ist es nur Mist, die Themen gehen mir auf den Zeiger, es gibt völlig sinnlose Werbung und ich lernen nichts, werde nicht unterhalten, es gibt keinen Spaß mehr.

Ganze zwei Menschen haben gefragt, was los sei und warum ich nichts mehr schreibe. Social sieht irgendwie anders aus.

Ugly star wars Christmas sweater
Bester Weihnachtspulli ever

Ebenso vermisse ich Instagram absolut gar nicht. Instagram ist die Pest. Wie viel Stuss da mit Influencer Marketing passiert, vor allem rund um Reise und Hotel, meine Güte. Die Sternchen nehmen sich alle viel zu wichtig, die Profis, die Ihnen die Kooperationen vermitteln, lachen sich kaputt über die Preise und Reichweiten. Es ist ein Traum. Nicht bei allen, aber gefühlt bei 99% ist es totaler Stuss.

Auf Facebook schaue ich nur noch auf den Business Manager, erstaunlicherweise funktioniert Werbung auf Facebook noch (noch).

Ich gratuliere Leuten zu neuen Jobs auf LinkedIn und Xing, ich schicke mit IFTTT meine neuen Blogposts zu Twitter und Linked, aber das war es auch an Aktivitäten in Social Media.

2018 war bei mir das Jahr der „vielleicht war Social Media doch keine so gute Idee für die Menschheit“ Erkenntniss.

Ich bin gespannt, wir das alles in 2019 weitergeht.

Bin so genervt von Social Media, dass ich sogar diese Idee mit der Kennzeichnungspflicht für Social Bots gut finde. Ist natürlich nicht umsetzbar, aber da ist etwas dran.

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In 2018 gesehen

Ein Brief. Flickr Scheißendreck. Google Maps. Soundbar.

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12 Gedanken zu “Beste Social-Media Entscheidung in 2018”

  1. Kann ich sehr gut nachvollziehen. Bin auch immer mehr und immer länger genervt, schaffe aber Pausen immer nur fürn ein paar Wochen. Was machst du mit der gewonnenen Zeit? :)

  2. Instagram ist wirklich schlimm geworden. Seit anderthalb Jahren poste ich da nichts mehr, nutze es nur noch passiv, wenn mal ein Bild in meiner Twitter-Timeline landet. Scrolle ich dort anschließend mal durch den Feed, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
    Facebook auch nur noch, weil da echte Freunde sind, aber die sind zwischen all dem Mist echt so schwer zu finden, daß ich überlege, die FB-App wie Insta ebenfalls vom Handy zu schmeißen.
    Und ich glaube, ohne Tweetbot würde Twitter mir auch schon auf die Nerven gehen.

  3. Ich habe (bis auf Schach) schon alle Spiele vom Handy geschmissen. Und ich nutze es nur noch in der Einstellung Graustufen – bilde mir tatsächlich ein, durch die unattraktive Farblosigkeit weniger oft draufzuschauen. Notifications bis auf iMessages (Familie), Mail und Kalender komplett aus, das bringt auch schon eine ganze Menge.

    Ohne Social Media könnte ich dann allerdings komplett auf ein smartes Phone verzichten. Und ich spiele zumindest mit dem Gedanken, auf ein https://www.indiegogo.com/projects/light-phone-2#/ umzusteigen, wenn es denn mal realisiert werden sollte.

  4. Gute Entscheidung. Habe Facebook ja schon vor Jahren den Rücken gekehrt und zum Glück nie ernsthaft versucht mit Instagram warm zu werden. Dieses Jahr habe ich aber Whatsapp final verbannt (und lasse mich auch nicht mehr reinziehen). Twitter habe ich dieses Jahr auch schon ein paar mal für kurze Phasen komplett vom Smartphone gelöscht. Nachhaltig war das nie, weil Twitter für mich vor allem ein Mittel war mit entfernten Menschen mit denen ich gemeinsame Interessen teile zu kommunizieren. Habe aus diesem Grund die Anzahl meiner Followings RADIKAL auf 50 reduziert. Das ist auch meine eiserne Regel, das diese Zahl nicht überschritten werden darf. Seitdem macht mir Twitter wieder mehr Freude und das Verbannen der App ist nicht mehr notwendig.

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