Zur Arbeit laufen

Aus privaten Gründen bin ich heute ein nicht unerhebliches Stück Weg gelaufen. Während ich so dahin lief ging schritt wandelte rutschte kontrolliert fiel, las ich on my way, einen Text über den gelaufenen Weg zur Arbeit und die Gründe dafür.

Jetzt sitze ich hier und überlege, ob ich einfach so, als untrainierter Beutolomäus, mal eben 17,1 km durch die Stadt laufen kann.

Ist das zu weit? Brauche ich dafür wirklich 3 Stunden und 17 Minuten? Das sagt Google über meinen Fußweg zur Arbeit und ja, verdammt, ich wohne total schlimm überhaupt immer einmal mehr als du zuweit entfernt von der Stadt. Zumindest, wenn ich einmal im Jahr dahin laufen will.


Größere Kartenansicht
Google Map mit Route von Ringstraße zur Ludwig-Erhard-Straße 20

Warum ich das überlege? Weil es geht.
(Bruaharharhar. Sensationell lustig. Weil es geht. Hammer. Ich Schelm.)

Es wird nicht so toll, wie damals, 1863, als uns die Sonne 2.0 noch aus dem Arsch schien, nein, es wird kalt, eisig und mit deutlich anderen Leuten als im Video zu sehen.

(das Video ist auf sevenload, das war damals super, die Älteren erinnern sich vielleicht)


Auf dem Weg zur Arbeit svensonsan Sevenload-Video direct link

Also.
Ernst gemeinte Frage.

Sterbe ich am nächsten Tag den Muskelkater-Tod, wenn ich 17km durch die Stadt laufe?
Oder eher nicht?

13 comments

  1. Sterben oder nicht: Das wär guter Blogcontent. Dafür kann man schon mal den Löffel abgeben. Ich würde dich an der Alster mit einem Kaffee unterstützen.

    P.S.: Ich hab deine Frau ja mal fahren sehen…

  2. Regina Schulze says:

    Musst Du denn auch zurück gehen ?
    Eine Strecke schaffst Du wahrscheinlich -obwohl ich denke, dass Du dann schon ein wenig Erholung brauchst. Aber beide Strecken.
    Würde mindestens die Hirschtalgsalbe einpacken.

  3. Nun bin ich nicht der ausgesprochene Läufer, dafür radle ich gerne meine Wege von A nach B, wenn es sich ergibt (wie wäre es denn damit? Sobald die Wege wieder frei sind?).

    Aber solange es nur schnelles Gehen ist (nicht walken, nicht joggen, nicht hüpfen) würde ich bei guter Schuhwahl sagen: Klar, das sollte auch ohne jahrelanges Training klappen. Dennoch bist Du dann wahrscheinlich anderthalb bis zwei Stunden pro Richtung unterwegs, schätze ich mal so. Google ist da eher großzügig und plant wohl Schaufensterbummel und Käffchen trinken mit ein. ;-)

    Ich habe letzten Sommer ähnliches probiert, täglich knapp 30 km von Zuhause zur Arbeit und zurück. Drei oder vier Mal habe ich das gemacht, doch dann wurde es bereits langweilig und drei Stunden täglich auf dem Bock sitzen (so schön Liegedreiradfahren auch ist) bleibt nur dann spannend, wenn ich ab und an die Route ändere. Dafür habe ich aber noch mehr zu machen am Tag, als ständig in dieser Dejavu-Schleife zu leben.

    Kurzum: Probiere es doch mal! Freue mich auf Deinen Bericht. :-)

  4. percanta says:

    Ich würde mir halbwegs wasserfeste Schuhe anziehen und den Haustürschlüssel einstecken, aus Gründen. Und vielleicht mit dem RÜCKWEG anfangen, mit Zeitdruck zu marschieren und dann auf die Gallier treffen, wenn der Chef wartet – ungünstig.

  5. sr says:

    Ich geh ja gern mal abends, wenn die Ubahn nicht mehr fährt nach Hause…das sind dann so 4-5 km, das dauert dann schon seine 45 min, schnellen Schrittes.
    17 km merkt man schon in den Knochen, an die 3 h ran wirds schon dauern, vermute ich. Umbringen wirds dich sicher nicht.

    Weil es geht ;) und GPS nicht vergessen, track aufzeichnen. Damit man jede Pause erkennt ^^.

  6. Thomas Hanke says:

    Entweder ist im Zentrum unserer Metropolregion das Wetter anders als hier in Wismar oder ich bin noch nicht so winterhart:
    Wenns ein schöner Weg sein soll – gerade Parks, Schrebergärten und so – wird der Schnee schon etwas bremsen und auch weniger kurz. Andererseits ist dadurch natürlich der Trainingseffekt besser (nach nem Radversuch am Samstag bin ich auf Schneewandern umgestiegen :)
    Kann ich also an sich empfehlen, nur wird’s wohl länger dauernd als bei 5 km/h.

  7. Knitterfee says:

    Passend: Die Bundeswehr-Werbung davor.
    Zu Deiner Frage: Ich glaube JA, aber Du kannst sie Dir ja spätestens heute auch selber beantworten.
    Ein harter Hund bist Du, mein ich echt. Ich wär glaub ich zu Hause geblieben -.-

  8. Oli B says:

    Also von 17km spazieren stirbt man jedenfalls nicht. Ich würde allerdings noch drei Monate warten (kannst ja bis dahin noch ein wenig trainieren.)
    Und wenn Du nicht Hauptstraße gehen willst, empfehle ich zwecks Planung http://openrouteservice.org/ . Nicht hübsch aber kennt viiiel mehr Gassen und Waldwege und Trampelpfade als Google.

  9. Verstehe ich hier etwas falsch? geht es um zu fuß gehen? oder um joggen oder laufen?
    Wenn du zu fuß gehst, gar kein problem ich bin die Strecke von 18 kilometern mal spontan nachts nach Hause gegangen weil ich keine kohle für nen Taxi hatte :) das geht voll gut das ist in 3 stunden auf jedenfall machbar, und muskelkater wirst du nur haben wenn du sonst auch 100m mit dem Auto fährst…

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