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4.4.2018 Verkehrsminister, App, Handy, Samen, Videospielstadion, was bleibt,

Guck an, Bundesverkehrsminister Scheuer will Funklöcher schließen, er will mit einer App Funklöcher messen. Das ist löblich, aber kann ihm mal jemand sagen, dass es dafür bereits mehrere Apps gibt? Wird in der Presse leider nicht erwähnt.

Open Signal ist eine und zeigt sehr schön die Funklöcher im z.B. O2 Netz an. Fast alle Probleme mit einer solchen App kann man im Bild erkennen.

Screenshot O2 Netzabdeckung Hamburg Meiendorf in Open Signal App.

Die App funktioniert super an Stellen, an denen viele Leute sind (Straßen), gleichzeitig hat so eine App Probleme mit Stellen, an denen wenige Menschen unterwegs sind (zu Hause).

Faszinierend auch, dass die App im O2 Netz bei mir im Test oft halbwegs gute Werte anzeigt, die ich mit anderer Nutzung (Youtube, Downloads) nie, wirklich nie erreiche. Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass O2 jegliche Geschwindigkeitsmessung im Netz nicht bevorzugt, denn das hätte ja Geschmäckle und grenzte evtl an Betrug, aber es ist dann doch irgendwie messbar.

Auch messbar und im O2 Netz besonders schlimm: 4G ist bei O2 oft langsamer als 3G. Das ist bei der Telekom völlig anders, aber die Telekom hat auch ein drastisch besseres Netz in Hamburg als O2 (bzw Aldi Talk).

Eine andere App wäre Breitbandmessung und deren FAQ zeigt sehr schön, wie erstaunlich kompliziert das alles im Detail ist.

Applaus für den Minister, man kann das mit einer App machen, aber die fällt nicht vom Himmel, kostet viel Geld, dauert lange zu entwickeln und wird wahrscheinlich eh Schrott. Man könnte als Regierung auch schlicht die Standorte der Funkmasten bei den Telkos abfragen, aber was weiß ich schon. Aber warum nicht die Apps nutzen, die es schon gibt?

Samen

Kind 2 und ich sind erstaunt, dass der Kram von Wochenende bereits Leben zeigt. Nach nur zwei Tagen schon sichtbare Änderungen. Und dabei haben wir das mit im Gartenhaus gefundenen Kram gemacht und Erde ausm Hochbeet genommen. Die Erde war kurz vor gefroren, als wir gepflanzt haben und es klappt trotzdem. Hurra.

oberere Reihe: Buschbohnen, letztes Jahr geerntet. Unten links Karotten, drei unterschiedliche Sorten, unten rechts: Radieschen
Die Radieschen gehen los

Bei Familie Buddenbohm den Begriff Garten-Ultras gelernt (und die Idee, sich Sendungen über Garten anzuschauen, es gibt mehrere auf Netflix. Schlimmes Konzept, diese Gartensendungen, so viele Ideen).

Videospielstadion

Dinge, mit deren Existenz ich nie gerechnet hätte: Texas Is Building A Huge Stadium For A Billion-Dollar Sport: Video Games. Ein ganzes Stadion nur für Videodpielevents. Erstaunlich.

Was bleibt

Hier ein Foto des Fototermin vorm „Was bleibt“ Dingens vorm Michel. Ich war zufällig, (das war auch noch zufällig um 11:11 Uhr), im passenden Moment vor der Tür.

Was bleibt Ausstellung im Michel in Hamburg

Da geht es um die große Frage des „was bleibt, wenn ich nicht mehr da bin“ und die haben auf ihrer Webseite tatsächlich ellenlange Checklisten für den Fall der Fälle.

Mir gegenüber sitzt die schwangere Kollegin und sie erzählte heute von ellenlangen Checklisten für die Geburt, während ich eine Checkliste für den Todesfall lese. Mehr Yin-Yang und Alpha-Omega war noch nie im Büro.

Nebenbei, digitale Themen kommen in der Checkliste überhaupt nicht vor (Fehler), dafür aber „Geliehene Gegenstände, die zurück gegeben werden, bzw zurück geholt werden müssen“. Faszinierend, diese Gründlichkeit, wir mußten lachen.

Ich möchte übrigens unter anderem, dass mein Blog online bleibt, der Rest steht in der Kladde im Schrank (ja, ich habe auch so eine Liste).

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  • 10.4.2018 Bohnen, Radieschen, GDPR, nightmare, letter, Spreeblick, Google Analytics Setup Bumms, | pop64.com

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