Der Biete-Suche-Zettel Lesezwang jetzt auch bei Penny

Eine meiner wundervollsten Eigenschaften. Ich lese beinahe zwanghaft die Suche-Biete Zettel bei Budni, in der Kita, Schule, an Laternen, Schildern, Auto und, seit neuestem, auch in unserem Penny.

Der normale Zettel richtet sich in seiner Ansprache zumeist an einen möglichen Käufer oder Hilfe- bzw Dienstleister (im erweiterten Sinne) und wird meistens auch so gelesen.

Für mich sind die Zettel in der Öffentlichkeit eine Art Steinzeit-Blog lesen. Ich liebe Blogs, ich liebe Artikel von unbekannten Menschen da draussen und obwohl sie in den Zettelblogs meistens über Betten, Kindersitze, Möbel, schrottige Technik, Nachhilfe oder Wohnungen schreiben, lese ich sie.

Wie ich erst heute sah, hat „unser“ Penny die Zettelbloglandschaft im Stadtteil erheblich erweitert.

Die haben, neben dem üblichen Biete-Suche, auch Zettel für Nachrichten an Penny.

Faszinierenderweise wird das massiv genutzt. Es gibt mehr Zettel mit Feedback als Gesuche. Die Leute wünschen sich bestimmte Waren, Änderungen in der Sortierung der Auslage, Gemüsesorten, etc, was man sich eben von einem Supermarkt so wünschen kann.

Selbstverständlich gibt es auch hier diverse Leseempfehlungen. Eine zeige ich, denn die fasziniert mich besonders.

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Das finde ich auf vielen Ebenen ziemlich gut, denn auch hier greift der „jede, wirklich jede Zielgruppe kann sich in Blogs mitteilen“ Gedanke. In diesem Fall die Gruppe der Warentrenner-nach-hinten-Schieber-Liebhaber.

Alleine, dass es so etwa gibt, nein, auch dass diese Kleinigkeit vermerkt wird finde ich ziemlich toll, angesichts der Mühe, die das Schreiben dieser Person möglicherweise bereitet. Welch ein Ausdruck. Sensationell.

Aber.
Wenn sie dies gelesen haben, werden sie leider in Zukunft darauf achten, ob die Warentrenner bis nach hinten geschoben werden. Das tut mir Leid, aber achten sie mal darauf, es scheint diesbezüglich Unterschiede zu geben.

Geschrieben auf dem Handy in der U-Bahn, veröffentlicht mit WordPress für Android

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