Hamburger Blogschau – 002

Faszinierend. Ein YouTuber aus Hamburg und ich habe noch NIE von ihm gehört, sehe aber heute zufällig das da: YouTube-Star Simon Desue ist Deutschlands Facebook-König. Irre, dass jemand aus Hamburg Internet macht, etliche Videos mit Aufrufen im Millionenbereich hat und ich noch nie nie nie von ihm gehört habe. Wenn ich mir seinen YouTube-Channel Simon Desue ansehe denke ich, dass angesichts solcher Zahlen das GESAMTE Internet aus und in Hamburg vollständig nach Hause gehen und ins Kissen heulen kann.


Im Urban Outfitters Blog schreibt Fabian Hart über einige Orte in Hamburg.
Die Tankstelle, die hatte ich noch nicht auf dem Zettel. Muss ich mir mal ansehen.


Uiuiuiuiuiuiui.

In kaum einer deutschen Großstadt sind die Zeitungsverkäufe in den vergangenen zwei Jahren so stark gefallen wie in Hamburg. Über 13% weniger Tageszeitungen werden laut IVW-Verbreitungsanalyse abgesetzt.

schreibt Jens Schröder in Meedia – Zeitungsmarkt Hamburg: 13% weniger Zeitungsverkäufe als 2012


Komisch und tragisch zugleich ist das things on bike lanes Tumblr. Trotz des englischen Namen ist es ein deutsches Foto-Blog, dass Dinge auf Radwegen in Hamburg zeigt. Damit ist alles gesagt und sie werden es nicht glauben, was da tatsächlich in Hamburg alles auf Radwegen lauert. Angesichts dessen wird schnell klar, dass es noch ein ganz weiter Weg ist, bis Hamburg eine Fahrradfreundliche Stadt ist.


Nach der wundervollen WM ein Fußball-Tipp, der neulich im Hamburg-Radar auftauchte. FussiFreunde.de – das Magazin für Hamburger Fußballkultur. Da gibt es jede Menge Fußball von um die Ecke. Bei uns ist es der Meiendorfer SV, der immerhin in der Oberliga Hamburg spielt. Kind 1 findet es super, zu den Spielen zu gehen, eine Wurst zu essen und Fußball zu schauen. Kann man mal machen, „dein“ lokaler Verein freut sich über jeden Zuschauer und Fußball in „echt“ anschauen macht deutlich mehr Spaß als Public Viewing nur zur WM.


Es folgen heute einige Videos, darum geht es erst nach Klick weiter.

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38 / 1

Der erste Geburtstag, den ich zusammen mit Kind 2 feierte (von der eigentlichen Geburt mal abgesehen). Nach gefühlten 72 Stunden Geburtstagsfeier reift in mir die Erkenntnis des „Meister, das wird echt spannend in den nächsten Jahren“. Es passiert viel in der Familie, wenn der kleine Bruder seinen ersten Geburtstag hat, der große Bruder alles mit …

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Wunschzettel 2014

Die Familie liegt mir in den Ohren. Alle fragen nach Wünschen, angesichts des nahenden Geburtstag. Ich bin jedesmal, wenn ich gefragt werde, völlig ahnungslos, denn spontan will mir nie etwas einfallen, da bin ich ganz ehrlich. Mir geht es zur Zeit ziemlich gut, es mangelt mir an Wünschen. Hatte ich noch nicht so oft im …

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Monatsrückblick Februar 2014

Computer

Ich reparierte den Laptop der Mutter von A. Noch nie ein so dermaßen verseuchtes Gerät gesehen. Sie hatte in Google nach „Candy Crush“ gesucht, irgendetwas herunter geladen und ZACK, die Kiste ist in eine Viren-Spam-Werbeschleuder mutiert.

Faszinierend, was dann alles mit einem Rechner passiert, wenn es soweit ist. Popups ohne Ende, unzählige Werbungen in Webseiten und, besonders toll, die schreiben die Adsense-Anzeigen auf Webseiten um. Dazu noch diverse Windows-Warnfenster, die minütlich Hinweise zur PC-Sicherheit geben. Das habe ich in dieser Form noch nie gesehen. Leider hat kein einziger Viren-Spam-Malware Scanner den Rechner komplett reinigen können. Aus Gründen, die ich nicht verstehe, blieb die Sweet-Page.com Startseite unveränderbar in den Browsern bestehen.

Gelernt:
-Nur Google Chrome taugt.
Stille Updates, aktuelles Flash, keine Hinweise, dass Nutzer irgendetwas machen muss. Nur so geht das.
-Virenscanner sind alle nerviger Müll. Ständig gibt es Hinweise zu diesem und jenem, Upselling, Crossselling, Registrieren hier, irgendwas machen da. Völliger Dreck, ich bin end-genervt davon. Einzige löbliche Ausnahme: Microsoft mit dem Defender Ding. Der nervt nicht.
-Windows 8 neu aufsetzen und anschließend auf Windows 8.1 heben hat fast 12 Stunden gedauert. Großer Mist.
-Ich mag Windows 8. Gute Ideen, passt.
-Aber auch mit Windows 8 ist das alles immer noch viel zu kompliziert für normale Leute.

Job

Bereits seit Jahresanfang, jetzt auch blogbar, bin ich Online Marketing Manager. Eine neue Chefin, ein viel größeres Team mit erheblich mehr Frauen als Männer, wie üblich im Reisebüro Reisebranche. Finde ich insgesamt bislang alles ziemlich gut. Ich mache weiter Internet.
Als Beispiel, heute auf meinem Schreibtisch: ich reduziere Newsletter-Bestellformulare von 30 Feldern auf ein Feld, platziere die Idee, das ein Textfeld in einem Kontaktformular eine gute Sache ist, implementiere Ziele in Analytics und will insgesamt überhaupt viel mehr messen. Faszinierend, dass ich mit niemanden hier über Analytics reden kann, denn das versteht leider niemand so richtig. Schade eigentlich, denn ich will eigentlich nicht der Analytics-Horst sein, aber nichtsdestotrotz habe ich weiterhin viel Spaß.

Hammer

Eine Erinnerung aus meiner Kindheit wiederholt sich. Ich habe meinem Vater immer die Hämmer verschlampt. Das war früher ein riesen Thema, den gefühlt habe ich mindestens vierhundert davon im Wald verloren.
Jetzt macht Kind 1 das ähnlich, allerdings mit mehr Bumms, inzwischen hat er im Haus bereits den dritten Hammer einfach kaputt geschlagen.

Das muss man auch erstmal schaffen.

Heizung

Weiterhin ein großes Drama. Schade, dass ich alles selbst machen muss. Irgendwann blogge ich das mal ausführlich, ich kenne mich inzwischen richtig gut mit Heizkörpern aus, ich kann sogar die ungefähre Heizlast berechnen und damit hätte ich nicht gerechnet. Man wächst mit seinen Aufgaben, wir hoffen auf Klärung in den nächsten Wochen.

Social Media Week

Im Februar war Social Media Week in Hamburg. Meine Erfahrungen damit sind sehr durchwachsen. Zwei Sessions waren totaler Quatsch, zwei waren ok, zwei waren extrem gut. Insgesamt aber so, dass ich mir nächstes Jahr entweder noch bessere Vorträge suchen muss oder gar nicht mehr hingehe. So etwas wie der Workshop von Tchibo, das war schon ziemlich gut und große Schande über die vielen Menschen, die die Session gebucht haben, aber dann nicht erschienen.
Oder ich besuche noch mehr Kunst-Events im Rahmen der Social Media Week, denn das Ding im Thalia war eine gute Sache.

Elternschule

Mit am meisten beschäftige ich mich zurzeit mit der Elternschule, bzw. mit einem Kurs, der sich „Starke Eltern, starkes Kind“ nennt. Das ist, mit sehr großem Abstand, das tollste, was ich in meiner offiziellen Vater-Rolle bislang an solch Kurs-Krams machen durfte. Alleine die Geschichten der anderen Eltern! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie gut es tut, diese Geschichten zu hören. Denn irgendwie haben alle sehr ähnliche Probleme.
Das meine Freundin mich zu diesem Kurs geschickt hat, war eine sensationell gute Idee.

Ich darf ja nix erzählen, weil alles bleibt da im Raum und so, aber eine Kleinigkeit fiel mir auf und ist auch für euch Internet-Fuzzies von Interesse:

Alle, wirklich ALLE Kursteilnehmer haben zu Hause regelmäßig Stress Aufgrund der Smartphones.

Faszinierend, dass es bei Leuten, die nicht den ganzen Tag im Netz arbeiten sogar noch erheblich schlimmer ist als bei mir.
Wobei ich nur auf mich schauen kann und bei mir ist zu Hause das Verlangen nach Job-Mails eher klein. Ein Spiel spielen oder kurz die Aufmerksamkeits-Angel in den Social-Media-Blog Fluß hängen, Artikel von Freunden lesen oder auf lustigen Stuss klicken ist ok.

Das ist bei ALLEN anderen Leuten im Kurs anders und die fehlende Aufmerksamkeit, bzw das Smartphone-Gedaddel, nur weil irgendwer irgendwas irgendwo geschrieben hat und es eine Facebook-Notification dazu gab, das ist ein RIESEN Thema.
Davon war ich in der Tat sehr überrascht.

Man muss dazu wissen, dass ich bei mir so gut wie alle Benachrichtigungen auf dem Handy deaktiviert habe, anders würde es permanent Alarm machen. Neue Mail hier, Facebook da, Twitter dort, Xing, Linkedin und hastenichtgesehen würden sich alle 60 Sekunden melden. Ich verstehe nicht, wie man sein Handy mit eingeschalteten Notifications für alle Apps nutzen kann.

Grill

Das Beste kommt am Schluß.
Wir haben neulich im eigenen Garten gegrillt und der eigene Garten ist weiterhin eine ziemlich geile Sache. Kann man nicht anders sagen.

Geil

Geil ist ein gutes Stichwort. Ich fand den ungewollt erfolgreichen Spot von Edeka extrem gut. Selten zuvor sprach mich Werbung so an wie hier. Applaus.

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Das erste globale Musikvideo. Happy – Pharrell Williams. Mit Hamburg, Berlin und der ganzen Welt

Update.
Auf der Seite We Are Happy From… werden nochmal erheblich mehr Videos gezeigt.

Ich habe hier eine ganz wundervolle Sache mit jeder Menge normaler Leute gefunden, die für „Ihre“ Stadt ein Video machen. Was die genau machen, sehen sie gleich.

Das ganze Ding ist erst einige Wochen alt, daran können sie sich noch erfreuen, es im Büro rumreichen oder etwas für „ihre“ eigene Stadt machen und Teil eines globalen Musikvideos werden.

Alles was folgt, basiert auf Pharrell Williams – Happy, dem ersten 24 Stunden Musikvideo der Welt. Das an sich ist bereits herzallerliebst und absolut sehenswert.

Aber seien sie gewarnt.

Sie werden nach Betrachten der Videos höchstwahrscheinlich deutlich bessere Laune haben als zuvor, möglicherweise müssen sie auch ein klein wenig weinen vor Glück.

Es folgen etliche Videos, darum geht es erst nach KLICK weiter.

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Monatsrückblick Januar 2014

Von allen Ereignissen im Januar war dieser Moment der mit dem größten „WIE JETZT? DAS KANN DOCH NICHT..“

Mit Kind 1 zum ersten Mal eine Art Kochkurs besucht. Das war ziemlich toll, es gab Zeug aus Kohl.

Außerdem zum ersten Mal seit Jahren ein drei Gänge Menü für die Familie gekocht, was mit den Kindern erstaunlich entspannt war.
Das machen wir nochmal.

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Termine 2014 in Hamburg und Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei eine persönliche und teilweise humorvolle Termin-Auswahl 2014 für Hamburg und Berlin. 13. Januar: Es gibt einen neuen Zehn-Euro-Schein. Zahlreiche Berliner wundern sich, ob ihr Geldautomat (NEU: Jetzt auch kleine Scheine) nicht kaputt sei. Die Verwirrung wird voraussichtlich nur wenige Tage andauern. 17. bis 26. Januar. Berlin. Internationale Grüne Woche. …

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Akkordeon Hamburg vs Berlin

Aus der Reihe „bekloppte Ideen, so bescheuert, dass sie wieder gut sind“ in dieser besonderen Kombination der „guter Vorsatz für das Jahr 2014“.

Ich werde wieder Akkordeon lernen.

hohner06
Foto: hohner06 by Hermann Auinger with Some rights reserved

An Weihnachten gab es divese Kontakte zum Akkordeon, ich mußte eine Wette einlösen und etwas spielen und schwupps, fand ich das wieder gut. Also ab in den Fachhandel und fragen, wie das denn geht.

Die Dame im Musikhaus am Großneumarkt sagte, dass Akkordeon an sich sei jetzt nicht wirklich modern und wird auch nicht nachgefragt, daher hätten sie keine Akkordeons da. Aber ein hübsches Akkordeon-lernen Buch mit CD haben sie mir verkauft. Ein Buch kaufen hilft immer, dass kann ich zur Not in den Schrank stellen und mich dann daran erfreuen.

Damals, vor gefühlt 4 Millionen Jahren, war ich als Jugendlicher in der Musikschule Fröhlich und lernte Akkordeon. Davon erhalten ist heute nur noch die Fähigkeit, Jingle Bells einhändig zu spielen. Das ist nicht viel, aber immer noch mehr, als gar nichts spielen zu können.

Nach dem Fachhandel habe ich dann das Internet zum Thema Akkordeon gefragt und vieles gelernt.

Was ich bis eben alles nicht wusste über Akkordeons:

1. Die Dinger sind unfassbar (!!!!) teuer.
2. In Hamburg gibt es das größte Fachgeschäft für Akkordeons in Deutschland.

Es gibt tatsächlich Akkordeons für über 10.000 €. Zehntausend Euro. Da wurde mir kurz ganz anders, ich suchte weiter im Internet, die Preise fielen und ich fand auch diverse Hamburg-Berlin Dinge.

Akkordeon Hamburg

Hamburg
Foto: Hamburg by Andree Kröger with Some rights reserved

Das AKKORDEON CENTRUM BRUSCH HAMBURG ist tasächlich der größte Laden in Deutschland für Akkordeons. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass der ausgerechnet in Hamburg ist. Warum das so ist?
Keine Ahnung, ich werde irgendwann mal dahin gehen und fragen. Sicherlich hat es irgendetwas mit dem Meer und dem Hafen zu tun, wie alles in Hamburg.

Man sieht den Laden hier im Video kurz: Hamburger Schorsch und sein Schifferklavier.

Hamburg und das Akkordeon ist eine dieser unzertrennlichen Verbindungen. Das geht nicht mehr weg, das ist so tief im Volksmund verankert, aus der Nummer kommt Hamburg nicht mehr raus. Leider konzentriert sich das auf das ganze Seemanns und Hans Albers Zeug.

Ein Beispiel dafür ist dieses ans unerträgliche grenzende, Akkordeon-Hamburg-Helgoland Kitsch Video.

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Wunschzettel

Ich werde ständig gefragt, was ich mir den wünschen würde, es ist doch demnächst wieder Weihnachten, und überhaupt. Darum, wie jedes Jahr, kurz notiert. Die Schüssel und der Raspberry pi, darin habe ich mich verliebt. Raspberry Pi Ein Raspberry Pi (da als Paket kaufen). Erklärung dazu in Wikipedia.  So ein Nerd-Computer Dingens zum selber basteln. …

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Sandkasten Teich Parabel

Neues Haus gekauft, damit die Kinder im Garten spielen können. Den vorhandenen, kleinen Teich sofort ausgebaut. Lebensgefahr für krabbelnde Kleinkinder. Stattdessen das Loch mit Sand gefüllt. Endlich ein Sandkasten im Garten. Zwei Wochen später darf dann die Katze wieder raus, in den Garten. Sandkasten abgedeckt, damit die Katze nicht in den Sand scheisst. Nach drei …

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Der YPS Solarzeppelin

Die neue YPS ist super. Die erste Zeitung seit JAHREN, die mir A. einfach so aus dem Kiosk mitgebracht hat und an der ich Spaß hatte. Im YPS Heft war neben einem sensationellen Tischtennischball/Fön Trick auch der Solar-Zeppelin. Tolles Ding, haben wir am Wochenende gleich ausprobiert. Die bei YPS haben Spaß, die machen für ein …

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Lego Hamburg Museum

Warum ich Lego Museum Hamburg toll finde. Ich war im Museum. Im Archäologischen Museum in Harburg. Toll war es da, kann ich nur empfehlen, die haben eine App, die den Museumsbesuch sensationell gut ergänzt, dazu schreibe ich die Tage noch etwas. Die haben da auch die Lego Ausstellung im Helms Museum. Die bestbesuchte Ausstellung in …

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