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Notizen und Anmerkungen von der ITB2011

Bei Trust kann man jetzt, weltweit einmalig, ein Hotel im Irak online buchen. Das Zimmer ist deutlich teurer als ein Durchschnittszimmer in New York. Sicherheit kostet eben. An jedem dritten Stand sieht man QRCODES. Wow. Modern. Leider sieht man nie, wirklich nie jemanden einen QRCode fotografieren. Meiner Meinung nach eine in Europa unfassbar überbewertete Sache. … Weiterlesen …

Sessionplanung im Zug zur ITB Berlin, Mittwoch, 9.3.2011

Running Gag der Bahn. Der Zug fährt in einer Minute, aber heute von Gleis 6. Frühsport. Im Zug von Hamburg nach Berlin. Mit Seufzen den Menschen bei der Suche nach einem Sitzplatz zugesehen. Den Glauben und die Hoffnung an die Menschheit trotz erheblicher Zweifel nicht verloren. Faszinierend, dass wir im Weltall umher fliegen, Mensch an … Weiterlesen …

Kurzurlaub in Hamburg mit Kindern

Kurzurlaub in Hamburg mit Kindern Freunde wollten wissen, was man mit zwei Kleinkind (Kinder sind 1,5 Jahre und 4 Jahre alt) an einem Wochenende in Hamburg machen kann. Ich schrob dazu etwas auf Facebook, hier eine leicht geänderte Kopie. Favorit zur Zeit: Wildpark Schwarze Berge. Der liegt etwas ausserhalb, ist auch ohne Auto zu erreichen … Weiterlesen …

Rauchen und Nichtrauchen – Hamburg vs. Berlin

Seit 31.8.2010 rauche ich nicht mehr. Hatte ich das schon erwähnt? Foto: cigarette by SuperFantastic Ich war so frei, mit diesem Artikel einige Monate zu warten um nicht vollkommen bescheuert dazustehen. Bislang bin ich trocken, sozusagen und kann fleissig rechnen: Seitdem ich in Hamburg wohne, habe ich ca. 31.000 Zigaretten geraucht. Das hat mein Budget … Weiterlesen …

Computerspielemuseum Hamburg vs. Berlin

Hurra! Das Computerspielemuseum ist wieder da! Foto: Jean-Luc digs Breakout by Idiolector Ab 21.1.2011 gibt es endlich wieder das computerspielemuseum in Berlin. … unser Museum eröffnete 1997 in Berlin die weltweit erste ständige Ausstellung zur digitalen interaktiven Unterhaltungskultur. Seitdem haben wir die Entwicklung des Mediums in über 30 nationalen und internationalen Ausstellungen begleitet. Am 21. … Weiterlesen …

Die Technik des neuen Jugendschutz-Labels – Deutschland will die Welt verändern

In diesem langen Artikel beschreibe ich, wie sie nach aktueller (2.12.10) Kenntnislage ihre Inhalte im Internet mit einer Alterkennung versehen und so mit minimalen Einsatz von Zeit und Geld maximale Rechtssicherheit erreichen. Des weiteren dokumentiere ich meine Kritik an der genutzten Technik und dem Anspruch des JMStV.

In all der Aufregung um den JMStV der letzten Tage (siehe die chronologische Linksammlung) fehlt mir ein wichtiges Detail: Das Jugendschutz-Label und eine Anleitung, wie ich meine Inhalte im Internet mit einer Alterskennung versehen kann.

Das war auch eine Motivation für meinen Vortrag JMStV – mit minimalen Einsatz von Zeit und Geld maximale Rechtssicherheit auf dem Barcamp Hamburg.

Wie kann ich meine Inhalte im Internet mit einer Alterkennung versehen?

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JMStV – mit minimalen Einsatz von Zeit und Geld maximale Rechtssicherheit

Die Präsentation ist weiter unten.

3. Update: Eine Lösung ist gefunden: Die Technik des neuen Jugendschutz-Labels – Deutschland will die Welt verändern

2. Update, 1.12.: Der JMStV wird gerade sehr intensiv in zahlreichen deutschen Blogs diskutiert. Ich lese leider viele Falschmeldungen. Das Isotopp offline ist (ein Blick auf rivva.de hilft dabei) halte ich für den falschen Schritt. Im Lawblog gibt es einen guten Artikel dazu, warum Panik nicht angebracht ist. Achzigtausend weitere Artikel auf Rivva.de, die Verlinke ich in einem noch zu erstellenden, neuen Artikel.

1. Update: Nein, ich habe keine Antwort darauf, was zu tun ist. Ich zeige nur das „so sieht es aus“ auf.

Auf dem Barcamp Hamburg 2010 habe ich zusammen mit Jens Matheuszik vom pottblog.de eine Session zum ab 1.1.2011 geltenden JMStV (siehe Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) gehalten.

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Neues Design zum 6. Geburtstag von pop64.com

Dieser Beitrag sollte auf dem Blog gelesen werden, nicht im Feeddingens. Pop64 feierte im Oktober seinen 6. Geburtstag. Sechs Jahre Hamburg vs. Berlin. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich das so lange durchhalte. Zur Feier des Tages gibt es ein neues Design und das seit Jahren rumliegende Logo wird online gestellt. Es wird sicherlich nicht jedem gefallen, ich kann euch schon schreien hören, ist mir aber egal, ich finde es gut und damit ist die Welt soweit so wie sie sein soll.

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Re-publica 2010 Berlin – Tag drei

Jovelstefan hatte das Fernsehen in der Nacht nicht ausgeschaltet. Der brüllte um fünf Uhr immer noch vor sich hin und mein zarter Schlaf wurde empfindlich gestört. Ich bin inzwischen beim Mitbewohner als Frühaufsteher verschrien, komme ich doch mit vier Stunden Schlaf aus und sitze frisch geduscht nach dem Morgenkaffee und der Morgenkippe bereits vorm Rechner … Weiterlesen …

Moorleichen Hamburg vs. Berlin

Eine beliebte Attraktion in Hamburg ist bekanntlich das Hamburg Dungeon in der Speicherstadt.
So ziemlich jeder war bereits im Hamburg Dungeon, ich hingegen habe es immer noch nicht geschafft, mir fehlt schlicht die Zeit dafür.

Seit kurzem gibt es dort etwas neues, dass es in Berlin nicht gibt.

Die Moorleichen.

Eine Moorleiche ist eine Leiche, die irgendwann und irgendwie in einem Moor „versiegelt“ wurde.

In Berlin kennt man vielleicht das Moor im großen und kleinen Rohrpfuhl oder im Teufelsbruch. In Hamburg gibt es gefühlt an jeder Ecke ein Moor, immerhin hat sogar das betuchte Eppendorf sein Eppendorfer Moor.

Da findet man heutzutage keine Moorleichen mehr, allenfalls einen verlorenen Ed Hardy oder KIK Gummistiefel, je nach Stadtteil. Das faszinierende an einer Moorleiche ist, dass sie an der Luft sofort anfängt zu verwesen. Das ist unschön, verschwindet da doch sofort ein Stück Geschichte.

In Berlin gab es neulich auch Moorleichen. Nicht lange, waren es doch die Moorleichen, die in Berlin für das Hamburg Dungeon präpariert wurden und jetzt in der Hansestadt zu sehen sind.

Eine realistische Moorleiche. Wie das wohl riecht? Würde ich gerne wissen. Wie ein Stück Torf?

So wie ich das auf der Webseite verstehe, gab es, damals, 1717, eine Sturmflut.

Das kommt vor in Hamburg, auch wenn die Berliner sich das nicht vorstellen können. In der Hansestadt gab es früher eben Überschwemmungen und damals blieben die Leichen eben im Schlamm im Fleet liegen. Wenn man sie lange genug liegen lässt, sie langsam einsacken und im Schlamm und Morast verschwinden, wird aus einer normalen Leiche irgendwann eine Moorleiche.

Die Überschwemmung und die Leichen im Schlamm sind es, was man sich im Hamburg Dungeon ansehen kann.

Sicherlich könnte man in Berlin auch die eine oder andere Moorleiche finden, allerdings müsste man dazu im Naturschutzgebiet graben und das will man ja nicht.

Ich finde jedenfalls keine Moorleichen in Berlin. Nur die bereits erwähnten des Hamburg Dungeons.
Gibt es auch nicht so oft, dass es etwas in Berlin gar nicht gibt, in Hamburg hingegen schon (DSL wäre ein Beipspiel dafür, es soll ja ganze Strassenzüge geben, die keine DSL Internet haben in Berlin, allerdings wird man ohne DSL früher oder später auch zur Moorleiche).

Darum gibt es heute ein Unentschieden.

Moorleichen Hamburg vs. Berlin 3:3

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