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Kärcher, Frisör,Markt, Plastikfrei, GDPR, DSGVO, Lesen, HSV,

Kärcher

Vorm Haus wurde gekärchert, das Beet geharkt, sehr viel Giersch entfernt, die Golderdbeere hat wieder Platz, und alles ist nass. Wir hatten Spaß und ein halbwegs hübsches Beet. Da wächst lauter Zeug, an dem die PlantNet App scheitert, aber es blüht. Irgendwann. Angeblich.

Frisör

Mit Kind 1&2 beim türkischen Frisör gewesen. Obwohl, ist der aus Türkei? Ist Habibi türkisch? Ich weiß es gar nicht. Auf jeden Fall war Habibi ein Volltreffer. Sensationell preiswert, sehr schnell, sehr freundlich. Gehe nie wieder woanders hin. Der Laden sieht komisch aus, mit Design hat man es da nicht so, aber egal. Kinder glücklich, weil coole Haare, ich glücklich, weil überhaupt noch Haare und nur 28€ für drei Haarschnitte bezahlt.

Markt und Plastikfrei

Diese Sache mit dem Einkauf ohne Plastik, das geht nicht mehr weg. Hätte ich auch nicht geglaubt, wenn mir das jemand vor zwei Monaten gesagt hätte. Aber es sind so Meldungen wie diese, Plastic Bag Found at the Bottom of World’s Deepest Ocean Trench, die keinen Spaß machen. Plastikverpackung, Tüten und alles, alles doof. Befürworte inzwischen eine Plastiksteuer und ein Verbot von Plastiktüten. Wenig Plastik einkaufen ist ja super und macht Awareness und alles, aber ohne die Politik und den Gesetzgeber ist das alles nur Quatsch. Aber gut zu wissen, dass man relativ einfach auf sehr wenig Plastik kommt.

Bei uns sieht das inzwischen so aus. Wir sind gewiss keine Ultra-Plastikfrei Nerds, aber es ist *erheblich* weniger Plastik als früher.

Milch in Glas, darauf war Pfand. Viel Zeug vom Metzger, das war am teuersten, sieht man gar nicht auf dem Bild.

Das klappt aber nur, wenn man auf den Markt geht und etwas Zeit hat. Auf dem Markt gibt es Milch und Joghurt in Glasflaschen. Wäre das auch endlich gelöst. Lokale Milch, kurze Wege und so, ich hoffe sehr, dass das mit der Milch jetzt klappt.

Der Einkauf im Bild soll ungefähr für eine Woche reichen. Wichtigstes Zubehör bei solch einem Einkauf: ein Hakenporsche.

GDPR und DSGVO zum lesen

Meine aktuelle Lektüre.

GDPR /DSGVO zum Lesen.

Aber ich komme nicht zum Lesen, ständig ist irgendetwas.

HSV

Fußball ist eine dieser Sachen. War mit den Kindern am Sportplatz zum Fußball gucken. Es gab Eis und ein 1:1 zur Halbzeit.

4 comments

  1. Und da war sie wieder, die Schönwetterlücke im Blog, pardon, ich war im Garten, auch über Nacht. Ich nehme da übrigens immer das Notebook mit hin und denke, dass ich da ja auch arbeiten könnte, bloggen könnte, schreiben könnte. Und dann habe ich leider doch wieder keine Sekunde Zeit für irgendwas mit Tasten oder Bildschirm, weil die Sachen mit den Blättern und Wurzeln gerade viel spannender sind. Die Laube ist jetzt fertig, so sieht sie aus, also Zwischenzustand:

    Ein Beitrag geteilt von maximilian buddenbohm (@buddenbohm) am Mai 12, 2018 um 6:41 PDT

    Ein Beitrag geteilt von maximilian buddenbohm (@buddenbohm) am Mai 12, 2018 um 9:37 PDT

    Außen wird noch einmal gestrichen, innen wird überhaupt noch gestrichen, aber die Söhne und ich, wir haben es schon einmal getestet – es schläft sich da oben ganz wunderbar.Deswegen fiel also auch 12 von 12 in diesem Monat aus, und mir kommt es nicht richtig vor, dass am nächsten Tag nachzuholen, Formatspießer, der ich bin. Wenn 12 von 12, dann am 12., nicht am 13. Das haben wir schon immer so gemacht!***Bei Sven gibt es ein Update zum Plastikfreithema. ***Und hier ein ganz wundervoller Beitrag aus Frankreich zum Thema. ***Zu der Aktion darf ich auch Johnny (aka Sohn II), acht Jahre alt, zitieren, der mir wie folgt diktiert: “Man versteht das mit dem Plastik gar nicht immer. Ich weiß zum Beispiel nicht, ob die Paninibilder mit Plastik sind. Die sind doch nicht nur aus Papier? Ich möchte ja später wenigstens ein halber Selbstversorger werden, dann brauche ich weniger Plastik. Radieschen, Himbeeren, Kartoffeln, Erdbeeren, Blaubeeren, Kürbis, Apfel, Birne, Kohlrabi, Giersch, Löwenzahn, Knoblauchsrauke, Liebstöckel, Minze, Birkenwasser und junge Birkenblätter, das kann man alles aus dem eigenen Garten holen, dann ist es nicht verpackt. Aber wenn ich mal einen Film sehen möchte – das geht dann nicht ohne Plastik. Das geht überhaupt nicht.”Sohn I grübelt währenddessen wortlos darüber nach, ob Kaugummiverpackungen mit oder ohne Plastik sind, denn ein Leben ohne Kaugummi – da scheitert die Vorstellungskraft. Die Herzdame weiß es wiederum bei Kaffeeverpackungen nicht genau und alle drei fragen sich, was denn eigentlich mit dieser Alufolie um die Schokolade ist. Wie schlimm ist die denn nun? Alu ist in der Ökobilanz sicher schlimm, aber ist es abbaubarer als Plastik? Das haben wir auch wieder nicht in der Schule gelernt. Das Thema Verpackung ist wirklich sehr, sehr kompliziert.In den Kommentaren am Anfang der Aktion kommentierte jemand wie folgt: “Ob der Ansatz “es soll alles so bleiben wie immer, nur jetzt plastikfrei” so wirklich zielführend ist … “ – wozu ich noch sagen wollte, dass das natürlich Absicht war. Selbstverständlich könnte ich komplexe Maßnahmen ergreifen, den Alltag radikal ändern, ich könnte vermutlich auch Kooperationen mit Firmen eingehen und ausführlich Sachen testen, die bei der Unverpacktsache weiterhelfen, das würde alles gehen. Das macht aber sonst kein Mensch, und das fand ich wichtig, mich zunächst mehr oder weniger normal zu verhalten, denn der Durchschnittskonsument, der stellt seinen Alltag eben nicht noch heute tiefgreifend um. Der geht auch nicht drei Stadtteile weiter in den Unverpacktladen oder mit ausgewaschenen Tupperdosen zum Edeka, jedenfalls noch nicht – wobei ich das langfristig für vorstellbar halte. Der Durchschnittskonsument steht im Aldi vor den zwei Gurken, eine ohne Plastik, eine mit aber dafür bio, er zögert kurz, dann greift er zu. Nicht einmal eine Sekunde Bedenkzeit. Die Erkenntnis ist natürlich klar, wenn man sich durchschnittlich verhält, hat man so gut wie gar keine Chance nennenswert Plastik zu vermeiden, schon gar nicht am Kühlregal. Man hat, um es noch einmal zu wiederholen, noch weniger Chancen, als man ohnehin schon immer denkt. Auf dem Wochenmarkt dagegen hat man ganz gute und auch vernünftig umsetzbare Aussichten, man braucht aber einen Plan, um auf dem Wochenmarkt sinnvoll einkaufen zu können, also einen Plan für mehrere Tage. Hat denn der Herr Otto Normalverbraucher heute eigentlich einen Plan? Oder ist Erika Mustermann eher der spontane Typ, worauf habe ich denn heute Appetit, oh, da sehe ich Lachs? Das weiß ich nicht, das kann ich nicht einmal raten. Der Durchschnittsverbraucher könnte rein theoretisch auch sofort seinen Konsum reduzieren, er müsste es auch, darüber schreibe ich im Wirtschaftsteil drüben bei der GLS regelmäßig. Das ist aber illusorisch, das wird so nicht eintreten, denn er will ganz sicher weiterhin billige Grillfleischpakete im Sonderangebot aus Massentierhaltung, verpackt in praktischem Plastik. Und er wird sie nur dann nicht kaufen, wenn er sie nicht bekommen kann oder wenn sie ihm zu teuer sind. Der Rest der Argumente ist egal, das muss man realistisch sehen.Ich habe mir mittlerweile weitere Gedanken zu unserem Plan gemacht, das kommt in Kürze. ***Die Kaltmamsell erklärt, warum Carolin Emcke falsch liegt. Hierzu stelle ich fest: Die Kaltmamsell hat Recht.***Patricia erklärt, warum Charlotte Roche falsch liegt. Hierzu stelle ich fest: Patricia hat recht. ***Hier im Blog scheitern einige Kommentierende an einer Fehlermeldung, die besagt, dass man zu schnell sei – ich habe noch nicht herausgefunden,woran das liegt, ich müsste mal eine ruhige Stunde zum Herumprobieren haben, aber das ist die falsche Woche dafür, diese Woche ist etwas voll. Sollte jemand diesen Fehler in seinem Blog auch gebastelt haben, gerne Bescheid geben, was da zu tun ist. Na, irgendwann klärt sich auch das. Bis dahin kommentieren Sie bitte in Schrittgeschwindigkeit, mit konzentrierter Achtsamkeit und ungemein besinnlicher Ausstrahlung. Dann scheint es zu gehen. Mein Blog als Beruhigungsmittel, warum auch nicht. Meine rechte Hand ist schwer und ruhig, meine rechte Hand schreibt einen Kommentar.

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