Wie mich zwei Flüge mit Air Berlin von Fort Lauderdale nach Hamburg reich machten

Abreisetag. Hurra. Es geht wieder nach Hause. Alle sind aufgeregt. Seit Sonntag war ich in Fort Lauderdale auf Dienstreise, am Freitag geht es wieder zurück.

Den Vormittag mit einem internen Team Meeting verbracht. Zum ersten Mal überhaupt mit (fast) allen Kollegen in einem Raum. Nach neun Jahren zum ersten mal mit allen in einem Raum. Das hatte was.

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Mein erster Geburtstagskuchen in den USA. Thank you so much for this.

Alle Namen und was die alle so machen gesagt bekommen. Das klingt jetzt vielleicht etwas albern, aber in einer globalen Firma ist so etwas toll, denn was weiß ich, wer in Asien oder irgendwo sonst an ähnlichen Dingen wie ich arbeitet.

Es gab sogar ein Geburtstagslied für mich. Ich war gerührt. Ich glaube, noch nie zuvor haben so viele Leute für mich „Happy Birthday“ gesungen. Das war ziemlich toll. Vielen Dank dafür.

Dazu gab es einen tollen Kuchen. Typisch amerikanisch, mit viel Kitsch und Glitzer! Genau, ich hätte eine Glitzer-Torte. Das war die erste Glitzer-Torte für mich überhaupt.

Dann wurde hektisch gepackt, ausgecheckt (die Rechnung! Teurer Spaß) und nach einer sehr großen Abschiedsrunde dann in den Shuttlebus Richtung Flughafen Miami gesetzt.

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Ein Bus. Kalt. Sehr sehr kalt.

Da dann gedacht, die spinnen die Amis, denn im Bus war es Schweinekalt. Ernsthaft, das war unfassbar kalt.

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Hunger, Durst, Kalt, sind wir bald da? Hat jemand noch eine Decke? Es war wirklich sehr kalt.

Zusammen mit drei anderen Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland frierend durch die Gegend gefahren. Busfahren ist toll. Gelernt, dass es diese Diamond Lane gibt, dass die Autobahn zwischendurch zwölf spüren hatte (ZWÖLF!) und mich auf zu Hause gefreut.

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Mittagessen to-go. Apfel und Chips mit Ketchup und Senf. Dazu ein Besteck und ein Keks.

Am Flughafen diverse drastisch überteuerte Mitbringsel gekauft, mich durchsuchen lassen, gewartet, gelesen, Erdnüsse gegessen, den Leuten zugesehen und auf das Boarding gewartet.

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„Park“ am Flughafen Miami

Während der Warterei nochmal sensationelles Reise-Zeugs vom deutschen Kollegen gelernt und mich gefreut, dass das Lernen nie aufhört.

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Der „Park“ wächst komplett in Töpfen. Alles nur Schein.

Dann Flug bis nach Düsseldorf mit Air Berlin.

Wieder sehr sehr wenig Essen auf sehr engen Sitzen. Das war unbequem, ungemütlich und alles. Ich super schlauer Spezialexperte hatte mir doch vorab, für den Hinflug, einen xl Platz gekauft. Für den Rückflug habe ich mir den Fensterplatz neben einem xl Platz gekauft. Am Notausgang. Ich wollte einen Fensterplatz haben.

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Ich war hier Steine am Flughafen Miami. Sowas liebe ich ja.

Habe dann gemerkt, dass ich mir einen Fensterplatz für einen NACHTFLUG, über das MEER gekauft habe.

Ich bin so schlau, es ist ein Traum. Aber hey, die Sterne waren auch schön und nie war ich den Sternen so nah wie da. Stimmt zwar auch nicht ganz, klingt aber gut.

Dann in Düsseldorf zum Flug nach Hamburg gehetzt. Sehr lange an der Passkontrolle gewartet. Gerannt. Als letzter in den Flug Richtung Hamburg eingestiegen.

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Beinfreiheit bei Körpergröße 190cm im Sinne von Air Berlin. Und da mache ich mich schon so klein wie möglich.

Und dann war ich wieder in Hamburg.

Die Familie stand sogar direkt überm Flieger und ich konnte schon winken, als ich durch den Tunnel am Finger ging.

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Familie und ich am Flugzeug in Hamburg

Dann Koffer holen, dann großes Hallo, dann haben wir das Auto im Parkhaus gesucht und es war sofort wieder wie immer. War aber ganz lustig, denn die Kinder haben sich gefreut und hatten viel zu erzählen.

Zu Hause dann Geschenke bekommen. Ein Grill! Es wurde der Grill! Hurra. Und ein Hamburg Ding. Eine Butter bei die Fische Butterdose, auf der, sie ahnen es, Fische zu sehen sind, weil Butter bei die Fische.
Über sowas kann ich mich ja stundenlang freuen.

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Ein Dutch Oven. Hurra. Das wird toll. Danke dafür.

Ich war sehr müde, sehr glücklich und freute mich auf den Kindergeburtstag, der drei Stunden später beginnen sollte.

Denn nach der Woche meeting, der 14 stündigen Rückreise und allem, war für Samstag der Kindergeburtstag geplant.

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Ein neuer Grill. Hurra. Danke dafür.

Falls Sie jemals Jetlag haben sollten, ist das genau das richtige für sie. Die Kinder lassen sie nicht sitzen, da ist ständig Aktion, besonders wenn jemand drei Jahre alt wurde.

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Schatzsuche Kindergeburtstag.

Dankenswerterweise waren meine Aufgaben übersichtlich. Ausser Kasperletheater, einen Schatz verstecken, saugen, feudeln, aufräumen und aufräumen hatte ich nicht viel zu tun.

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Ein Schatz! Wir sind reich!

Dann komatös geschlafen, dann aufgestanden und schwupps, schon wieder Geburtstag, diesmal Brunch mit der Familie und den Erwachsenen (und anderen Kindern). Wieder ein toller Tag mit tollen Geschenken und ich gestehe, am Nachmittag wurde alles, Jetlag sei dank, sehr sehr zäh.

Aber hey, die Executive Summary, die schaffe ich noch, die kommt morgen.

Da kommt dann alles, was bislang keinen Platz gefunden hat.

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