Urlaubstagebuch. Tag 8. Samstag.

Osterfeuer 2012 in Herborn

Foto: Osterfeuer 2012 in Herborn

Eine meiner Schwestern zu Besuch. Kind glücklich. Schwester und Kind haben Spaß miteinander. Am Morgen im Garten wieder Fußball gespielt. Er wird immer besser und es wird erstaunlich anstrengend, dieses Gekicke im Garten.

Er war vormittags alleine mit Oma und Opa unterwegs. Erst zur Gärtnerei und Kühe gucken, danach einkaufen in der Stadt. Ich habe währenddessen die erwähnte Jacke und Schuhe umgetauscht.

Aus heiterem Himmel dann: Opa möchte gerne „was mit Facebook“ machen. So wie die Firmen, die in ihrem Newsletter immer „folgen Sie uns auf Facebook“ stehen haben.
Das sind dann diese Momente, in denen 10 Jahre Arbeiten im Internet in Millisekunden an mir vorbeiziehen. Kennt ihr das? Ihr steht vor einer riesigen Bibliothek (ungefähr so groß wie die Library of Congress) und wisst nicht, welches Buch, welche Geschichte oder welchen Buchtitel ihr zum Vorlesen nehmen sollt, da alle Bücher in einer fremden Sprache, einem unbekannten Dialekt geschrieben wurden? Inzwischen bin ich so weit, dass ich in solchen Momenten nicht mehr verzweifel, ich weiß aber trotzdem nicht, was ich Papa sagen soll. Ja, Nein, Jein! Facebook und der Mittelstand. Sehr schwieriges Thema.

PS3 von Cousin ausgeliehen und Battlefield 3 gespielt. Mittagsruhe nicht auf dem Fußboden sondern vor der Playstation. Hey, es ist Urlaub und ich achte auf meine geregelte Dosis Kultur. Battlefield ist überbewertet. Dickes Ding, high-glossy-Baller-pop, aber unfassbar linear und langweilig. Vorgenommen, irgendwann im restlichen Urlaub noch einmal Uncharted 3 zu spielen.

Am Abend dann das Osterfeuer bei der Feuerwehr. Ein großes Feuer. Ein wirklich großes Feuer. Um 20:30 Uhr wurde das Feuer angezündet. Alle bleiben heute lange auf. Das Kind schlägt sich tapfer. Wir konnten die 12 Feuerwehrautos in der Feuerwehr ansehen und er durfte sich in einige reinsetzen. Blaulicht und Leiter gucken. Bockwurst im Brötchen essen. Gegen neun war dann doch Feierabend und er schlief um halb zehn Uhr sensationell schnell, innerhalb von Sekunden, ein.

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