Timon Hoffmann ist auch von Berlin nach Hamburg gezogen

Was man so alles in diesem Internetz beim rumsurfen findet.

Da gibt es einen Liedermacher oder „Singer/Songwriter“ Namens Timon Hoffmann und er ist von Berlin nach Hamburg gezogen.

Wie es sich für einen Liederlacher gehört, hat er dazu gleich ein Lied geschrieben. So etwas kann ich ja eher nicht, bei mir hätte es auch deutlich weniger Text und mehr Gitarre, aber es ist trotzdem nett.
Er erzählt im Lied, warum er umgezogen ist und man kann sich jede Menge Leute die man nicht kennt ansehen. Dazu gibt es noch Strand, Regen und Hamburg-, manchmal auch Berlin Bilder.


Fischkopp Berlin-Hamburg Video direkt Dings

Lustig auch, dass er zufälligerweise heute Abend im Music Club LIVE auf der Bühne steht, da kann ich ihn dann gleich mal fragen, warum er denn umgezogen ist, ich finde das Thema ja ganz spannend (dieses Hamburg Berlin Ding, falls das jemand noch nicht wissen sollte).

Nett finde ich ja
„… Ich trag‘ auch von April bis März
gerne einen Friesennerz …“
oder
„… Auch Döner macht mich nicht mehr an,
weil ich jetzt Matjes haben kann …“

lovely, irgendwie.

3 comments

  1. Nils says:

    Lustiges kleines Lied. Deshalb. Willkommen Timon.

    Für alle potenziellen Rübermacher: Kommt nicht auf den falschen Gedanken, dass in Hamburg soviel Strand zu sehen ist, so mit Strandkörben und Surfern und so. Nicht IN Hamburg… Aber BEI. :-)

  2. bosch says:

    Ja, auch von mir ein herzliches Willkommen. Nachdem Tocotronic ja auch fast vollständig gen Hauptstadt abwanderten und auch Tomte und Olli Schulz folgten (den beiden letzteren trauere ich persönlich allerdings eher weniger hinterher), wird es auch Zeit, dass für Ausgleich gesorgt wird.

    Aber in Sachen Musik hat Hamburg im Städtevergleich sowieso die Nase vorn – während hier schon die Beatles ihren ersten Erfolge hatten und später auch noch die Hamburger Schule kam, gab es in Berlin in den letzten 50 Jahren nichts als ein bißchen Uz-uz-uz-uz-uz (aka Electro).

  3. Ines says:

    Der Song passt gut zum regnerischen Hamburg und der Favorit scheint klar zu sein: es ist der Norden ohne Berliner Horden. Dazu gibt es noch einen anderen Text von Timon Hoffmann, der den aktuellen Zeitgeist doch so gut beschreibt.

    „Fernsehen ist Dein bester Freund in allen Lebenslagen:
    Verschönert Dir die Wohnung, Deinen Garten und den Wagen.
    Und heute geht das Fernsehen direkt unter die Haut,
    da werden Kandidaten live kosmetisch umgebaut.
    Ich gönn es Euch von Herzen, wenn es das ist was ihr wollt:
    Lippen wie ein Schlauchboot, dass man selbst beim Lachen schmollt.
    Holt Euch neue Brüste, neue Nasen oder Augen,
    Ihr dürft nur nicht vergessen auch die Dummheit abzusaugen…“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.