Spätkauf Hamburg vs. Berlin

Beim letzten Berlin Besuch hatte ich das Vergnügen zwecks Bierholaktion den Spätkauf in der Choriner Str. zu besuchen. Als ich dann grad schonmal da war habe ich die Jungs gefragt wie denn ihr Spätkauf eigendlich heisst.
Die nicht weiter überraschende Antwort war „Spätkauf“.
Was ich aber noch nicht wusste war das Sie das Wort Spätkauf erfunden haben da es sich ja eigentlich um einen „Spätverkauf“ handelt.
Die Mutter aller Spätkaufs ist in der Choriner Strasse und alle anderen machen es Ihnen nur nach da sie ja SpätVERkauf heissen müssten.
Soviel dazu….

4 comments

  1. svensonsan says:

    Wann habe ich denn Bierkisten geschleppt? Muss wohl spät gewesen sein, kann mich gar nicht mehr dran erinnern… der Artikel kommt noch, keene SOrgen, habe gerade sehr viel zu tun und komme nicht zum schreiben.

  2. Julia says:

    Dass die Jungs vom betreffenden Spätkauf das Wort Spätkauf erfunden haben, ist natürlich blanker Unsinn, genauso wie es eine Legende ist, dass eben dieser Spätkauf legendär ist. Tatsache ist, dass man hier in dieser kleinen Kiez-„Oase“ noch real existierenden Fremdenhass live erleben kann, einen Fremdenhass der sich auf alles nicht ostberlinerische bezieht, der in Beschimpfungen des wortkargen Inhabers gegenüber vermeintlichen „Wessis“ gipfelt. Gegrüßt wird man selten, nur wenn man sich darauf einlässt, auch so cool und lässig mit den anderen tagtäglich anwesenden herumzustehen oder auf der niedlichen kleinen Bank vor dem süßen Laden herumzulungern. Hier wird jeder unfreundlich behandelt, der nicht ein Kapuzenshirt oder mindestens ein Cäppi trägt, hier wird jeder abschätzig angeschaut, der einfach nur schnell mal eben etwas kaufen möchte – nein, sowas kommt immer noch nicht an hier, hier im Spätkauf kauft man spät, erstmal schleimt man sich beim Besitzer ein, was für ein schönen coolen Laden er sich doch da geschaffen hat, wie einmalig dieses Biotop beschaulicher Kiezromantik doch ist. Es sei denn man ist zufällig eine Frau. Zu der ist man hier noch nett, eine Frau schätzt diese niedlichen kleinen Arrangements zufälliger Verspieltheit, die sich in der Warenauslage zeigen. Ob man hier auch schon die Tigerente kennt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.