pop64.com Jahresrückblick 2015

Der Jahresrückblick 2015 mit persönlichen, technischen, lustigen und anderen Erfahrungen. Hatte ich letztes Jahr in der U-Bahn angefangen zu schreiben und es wird Zeit, dass der Artikel online geht. Falls irgendwo „dieses Jahr“ steht, meine ich damit 2015.

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Januar. Da lag noch etwas mehr Schnee als jetzt

Sport und Rücken

2015 war das erste Jahr mit durchgehender Teilnahme am Rückensport beim Meiendorfer Sportverein. Jeden Dienstag Abend einmal von oben bis unten dehnen, strecken, und stabilisieren. Das funktioniert erstaunlich gut und hilft mir spürbar weiter. Die Trainerin ist sensationell und die Leute im Kurs sind auch ganz wunderbar nette Leute, ich gehe gerne dahin. Wenn der Stress mit Kind 2 etwas weniger wird, suche ich mir noch einen zweiten Sport-Termin in der Woche. Aktuell erlaubt die Familiensituation das noch nicht.

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Februar. Soulfood in der Mitagspause mit dekorativer Blume

Job

Seit Anfang des Jahres bin ich Senior Online Marketing Manager für EMEA, mit Personalverantwortung für ein kleines, sehr agiles Online Marketing Team. Das Jahr war anders als alle anderen Arbeitsjahre zuvor. Wahnsinnig viel englisch gesprochen. Fast alle Projekte und Aufgaben mit einer gesamt-EMEA Brille betrachtet und dazu hänge ich mit einer dotted line in einem Gloablen Team mit dann eben Globalen Aufgaben und ich sach‘ mal so, es wird dadurch nicht weniger komplex, wenn es ein global-irgendwas ist. Habe dieses Jahr sehr viel gestaunt, viel gelernt, musste oft mit dem Kopf auf den Tisch geschlagen und mich dann wieder gefreut, wenn ein Plan funktioniert.

Hassliebe im Job weiterhin: Excel und Pardot.
Schönstes neues Ding im Job: der Google Tag Manager und Sharepoint (wenn man es halbwegs richtig nutzt, ist Sharepoint gar nicht mal soooooo schlecht)
Meist genutzte Software im Job, neben Email und Office, weiterhin: Notepad++

Funfact: die Anrufe der Headhunter haben seit der neuen Position dramatisch zugenommen.

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Ende Februar, berulich in Bremen und die hier getroffen

Meiendorf Hilft und Flüchtlinge

Das war unerwartet, aber seit einer Weile bin ich ein kleiner Teil von Meiendorf hilft. Ich trage einen ganz kleinen Teil zur Hilfe bei, ich habe die Webseite und die Facebook Gruppe quasi gegründet und zu dritt wird das seitdem von uns betreut und alles. Ich versuche weiterhin, WLAN für die Flüchtlingsunterkunft zu installieren.
Habe sehr viel über WLAN im Allgemeinen und speziell Freifunk gelernt. Ich bin jetzt quasi ein WLAN-Experte (Tipp: Nutzen sie ein Kabel, damit ist alles viel einfacher und schneller).
Ich bewundere sehr, was bzgl Meiendorf hilft im Stadtteil passiert. Die Kleiderkammer und der Deutschunterricht machen beeindruckende Sachen. Das, was dort an konkreter Hilfe geleistet wird, ist wirklich außergewöhnlich und sehr professionell. Das große Engagement der vielen Helferinnen und Helfer ist eine der schönsten Sachen, die ich dieses Jahr erleben durfte.

Ich muss betonen, wie drastisch sich mein Facebook durch die Hilfe für Flüchtlinge in diesem Jahr geändert hat. War es vorher ein Ding für Geburtstagsgrüße und Gratulationen zur Geburt eines Kindes, ist es, seit Meiendorf Hilft, völlig anders. Der Facebook Chat brummt, die Gruppen bieten sensationellen Mehrwert und eigentlich wäre ohne Facebook diese Form der Hilfe nicht abbildbar. Facebook und WhatsApp-Gruppen können tatsächlich helfen.

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März. Erstes „echtes“ Fußballspiel von Kind 1. Gewonnen.

Schlechte Neuigkeiten

2015 ist für mich ein Jahr mit einigen bemerkenswert schlechten Nachrichten.
Abgesehen von den Leuten, die 2015 irgendwohin gingen im Sinne von Umzug, gab es zwei, die auch gegangen sind, aber niemals wieder zurück kommen werden.
Zwei Todesfälle (und ein Hund) in der Familie. Zwei Beerdigungen von Verwandten, in einem Jahr hatte ich noch nie.

Wir denken an euch.

April. Der Rollrasen auf einer Palette

Hochzeit

Ich werde erstaunlich selten zu Hochzeiten eingeladen, aber dieses Jahr war es mal wieder soweit. Ein tolles Fest, eine tolle Hoch-Zeit, sensationelle Drinks und das alles auch noch in Bremen. Das war toll.

Funfact: zur Hochzeit hatte ich einen kleinen Anfall von „ich penne im Auto, ging ja damals, mit 20 Jahren, nach’m Suff auch“. Das war mit die beknackteste Idee des Jahres, denn nach drei Stunden Schlaf, völlig verkatert und verkrampft mit Mega-Rücken und Mega-Monsterschädel im Auto aufzuwachen und dann beim Aussteigen Aufgrund mangelnder Beweglichkeit, steif wie ein Brett, erstmal formvollendet in den Schlamm zu fallen, war lustig aber doch unschön.
Das hat zum Glück, ausser ein paar Kühen und Pferden auf der Weide, niemand gesehen, wobei die Tiere das bestimmt ganz spannend fanden.

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Mai. Re:Publica Berlin. Zum ersten mal eine Orculus Rift ausprobiert.

Musik

Ich bezahle wieder für Spotify, denn dieser wöchentliche Mix liefert mir regelmäßig ein bis zwei sensationelle Tracks, die bleiben. Dieser wöchentliche Mix ist, mit Abstand, die größte musikalische Bereicherung jemals. Vergleichbar mit meinem ersten Besuch in einem Plattenladen. Niemals zuvor habe ich am Rechner so viel gute Musik von Algorithmen empfohlen bekommen. Das funktioniert im Alltag wahnsinnig gut und ich freue mich schon auf die nächste Liste.

Funfact: Ich habe seit JAHREN nicht mehr 120€ pro Jahr für Musik ausgegeben, wie ich es aktuell mit Spotify mache.

Juni. Dienstreise nach Utrecht. Mein Hotelzimmer. Sehr gefreut.
Juni. Dienstreise nach Utrecht. In Utrecht gibt es überall Zeug von Nintje, bzw Miffy
Juni. Dienstreise nach Utrecht. Sogar in Buchandlungen ist Miffy versteckt

Gadgets

Ich nutze jetzt, zusätzlich zu meinem privaten Android, ein iPhone 5s Firmenhandy. Mein erstes iPhone.
Ich selbst finde es zu klein für alles (ernsthaft, das iPhone ist winzig. Warum nutzen alle so ein kleines Handy?) nd die Tastatur nervt, weil sie ist zu klein, aber die Kamera, die ist eben sensationell gut.

Fehlkauf des Jahres war die Pebble. Der Schrittzähler war eher so, naja, eine Hochrechnung und ich bin einfach nicht der Typ, eine Uhr aufzuladen. Das nervt sehr, denn für ständiges Kümmern kann die Uhr zu wenig und wenn ich sie nur als coole Uhr nutze, oder das Notification-Gedäh, dann vergesse ich das aufladen immer.

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Juli. Es war wahnsinnig heiß. Tomaten geerntet. Diese hier waren super, danach kam ein pilz und machte die Pflanzen kaputt.

Leuchtende Punkte am Himmel

Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal das beeindruckende Schauspiel der Perseiden in ganzer Pracht gesehen. Im Sommerurlaub, auf einer Nordseeinseln, hatte ich viel Zeit, einen Liegestuhl, diverse kalte Getränke, es war sehr dunkel und die Sternschnuppen fielen wie sonstewas vom Himmel. Das war wirklich toll, ich werde das nie vergessen, ein faszinierendes Schauspiel. Bei 40 Sternschnuppen habe ich aufgehört zu zählen.
Dann war 2015 auch der Blutmond und ich bin zum ersten Mal mitten in der Nacht aufgestanden, um mir irgendwas am Himmel anzusehen. Das war auch sehr beeindruckend, besonders am Anfang, als der Mond anfing sich zu verfärben. Verständlich, dass die Leute bei sowas früher sofort eine Religion gegründet haben oder dacten, dass die Welt JETZT GLEICH untergehen wird. Der Blutmond war anders faszinierend als die Sternschnuppen.

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August. Meine ersten, selbst gemalten Feen. Vergessen, wofür die waren.

Garten

Dieses Jahr den Garten einmal fast komplett umgegraben und Rollrasen verlegt. Alter Schwede, war das anstrengend. Das war, mit Abstand, die schwerste Aufgabe in diesem Jahr. Danach dann den Boden hübsch gemacht und darauf dann Rollrasen verlegt.
Der Rollrasen hält sich gut, trotz Fussball spielenden Kind. Das hat sich gelohnt.

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September. Zum 1. Mal Popkorn aufm Grill gemacht. Klappt super.

Videospielkultur

Seit März steht eine PS4 auf dem Tisch und yeah, die macht sehr viel Spaß.
Abgesehen von der lächerlichen Akkulaufzeit der Controller ist das ein tolles Ding. Spiele wie the Last of Us, Fallout 4 oder Rocker Leaque habe ich gespielt und sehr viel Spaß gehabt. Tolles Ding.

Kind 1 spielt Fifa 15, neulich gewann der HSV 11:0 gegen Leverkusen und allene für die sehr, sehr, sehr große Freude eines Kindes, dass eben 11 Tore geschoßen hat, lohnt sich das alles. Und wen wir zusammen gegeneinander spielen, dann passieren mir immer wieder Eigentore. Komisch, wa?

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Oktober. Zum 1. Mal gesehen: ein Zirkumzenitalbogen (Wikipedia). Da steht der Regenbogen auf dem Kopf.

Neues Auto

Der Kangoo war kaputt, ein Zylinder hatte keine Leistung mehr. Dann einen gebrauchten Zafira gekauft. Bislang sind wir damit sehr zufrieden obwohl natürlich da diverse Kleinigkeiten nicht stimmen. Würde ich so nicht nochmal kaufen, bzw den Preis drücken. Viel fürs nächste Mal gelernt.

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November. Die Weihnachtsdeko hängt

Urlaub

Zufällig zusammen mit einer recht bekannten Hamburger Blog-Familie Urlaub auf dem Bauernhof gemacht. Dabei eine Woche lang gar nicht über Internet gesprochen (wir hatten ja Urlaub). Das war erholsam, stattdessen kalte Getränke getrunken, gegrillt, Kinder in der Scheune gesucht und sehr, sehr viele Schafe gesehen. Gelernt, dass Urlaub auf dem Bauernhof für Kinder wahrscheinlich der beste Urlaub überhaupt ist.

Danach Urlaub auf Amrum, dabei die oben erwähnten Perseiden gesehen und mich über den fantastischen Strand auf Amrum gefreut. Der ist riesig. Hach. Das war toll.

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Dezember. Kindergeburtstag. Mein erster, selbstgebackener Käsekuchen und der war ziemlich gut.

 

Nicht geschafft in 2015 und nach 2016 verschoben:

  • Eine neue Brille kaufen
  • Alle Versicherungen und Altersvorsorge einmal bei der Verbraucherzentrale durchrechnen lassen
  • Ein Testament schreiben
  • Den ollen Wäschetrockner austauschen
  • Aktuelles DSL 16Mbit zu mind. 50Mbit ändern
  • Javascript wieder neu lernen, z.B. mit den fundamentals of JavaScript auf codeacademy.com
  • Tippen im Zehnfingersystem lernen
  • Den zweiten und dritten Artikel zur Hausrenovierung / Isolierung mit Getifix schreiben
  • Geschäftskonto von Haspa weg irgendwo hin wechseln
  • Vortrag auf re:publica halten
  • In die Sauna gehen

 

Veröffentlicht mit WordPress für Android aus der U-Bahn.

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