Notizen aus der Elternzeit

Leben am Limit.

Die Handwerker sind in der Kita und es wird gewerkelt an allen Ecken und Enden.

Applaus für die Maler, die so mutig sind und einen Eimer, voll mit verlockender, leise rufender „FASS MICH AN UND SPIEL MIT MIR“ Farbe, offen im Flur stehen lassen.

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Damit nicht genug.
Die Kita hatte heute noch einen wundervollen Zettel im Angebot.

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Dazu muss man wissen, dass die Kita Leitung ziemlich abgehärtet ist. Angesichts des doch anwesenden Klientel und unzähliger Dramen, die hier passieren braucht man wohl ein dickes Fell und das haben alle, die in unserer Kita arbeiten.
Es ist eine große, städtische Kita, kein niedlicher Kinderladen, wie sie es aus Eimsbüttel kennen.

Meine Phantasie dreht bei so etwas durch, denn wenn die Kita von „unschönen verbalen Situationen“, dann war das sicherlich wirklich mies.

Klar, wenn gut gelaunte Eltern mit entspannten Kindern ohne Eile am späten morgen einen Parkplatz suchen, dann ist alles fein.
Leider neigt das Leben dazu, dass die Kinder die Schuhe, Hose, wasauchimmer nicht anziehen wollten, alle unter Zeitdruck stehen und viele am Limit sind, wenn sie die Kinder in der Kita abliefern. Und da kann es dann schonmal zu einer Situation kommen. Details sind nicht blogbar, die müssen Sie sich selbst ausmalen.
Sie kennen das sicherlich aus ihrer Kita.

Wie gut, dass wir mit dem Rad kommen.

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5 comments

  1. Moe says:

    Irgendwo müssen die Kinder doch lernen auch kleinste Strecken mit dem Auto zurück zu legen und sich dabei wie ein Rüpel zu verhalten. Sowas denken sich die wenigsten Leute von selbst aus, sie haben es erlernt.

    Das mit dem Farbeimer war aber witzig :))

  2. opa says:

    …warum hat noch keiner den „Drive Inn Schalter “ für Kitas erfunden, mit so einer Art vergrößerter „Kinderklappe“, eine echte Marktlücke.

  3. MartinM says:

    Unklug von den Eltern, es zu „unschönen verbalen Situationen“ kommen zu lassen. Lieber Fotos machen und die Polizei rufen

  4. Vilmoskörte says:

    Wenn die Mamis nicht meinten, sie müssten ihre Brut die 350 Meter unbedingt mit ihrem bescheuerten Proletenpanzer zur Kita bringen, käme es sicher nicht so oft zu „unschönen Situationen“. Dank Merkel hat der Proletenpanzer Schadstoffklasse A oder gar A+ Und ist ja sooooo umweltfreundlich. Dass du deine armen Kinder in eine Kita geben musst, in die auch die Kinder solcher Eltern gehen, ist bedauernswürdig.

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