Merkenbach – das Dorf am Fuße des Wasserturms – jetzt auch als Buch

Mein kleines, hessisches Heimatdörfchen Merkenbach (eben erst gesehen, in Google Maps wurden die Bilder aktualisiert, ich kann jetzt sogar meine alte Schlittenbahn sehen. Das ist die TEUFELSBAHN. Ganz gefährliche Sache, sehr steil und endet an einer Mauer) gibt es seit heute als Buch.

Wasserturm Merkenbach - Morgenrot

Foto: Wasserturm Merkenbach – Morgenrot

Drei Jahre lang haben die beiden Merkenbacher Hans Albers und Friedhelm Hohlfeld an dem Buch über ihren Heimatort gearbeitet. Jetzt ist das rund 350 Seiten starke Werk fertig: „Merkenbach – das Dorf am Fuße des Wasserturms“ heißt das Buch. Wieso der Untertitel „Die etwas andere Dorfchronik“ heißt, erklärten die Autoren gestern im Herborner Rathaus

Quelle: Herborner Tageblatt – Neues Buch stellt Merkenbach vor

Was das Buch alles kann, man glaubt es kaum.
Din A4 mit 730 Bildern, die Bildunterschriften in Platt, allerdings auch mit Übersetzung, dazu noch Karten des alten Ortskern und Geschichten diverser Originale wie „Becks Miele“, „Kimbersch Gretche“ und „De Bayer“, die ich selber nicht kenne.

Wasserturm Merkenbach

Foto: Wasserturm Merkenbach, noch mit altem Dach

Wie es sich für eine Dorfchronik gehört, kann man sie für 33 Euro nur in der Sparkasse, beim Metzger oder bei den beiden Autoren direkt in Merkenbach kaufen.

Das finde ich so niedlich, darüber musste ich einfach schreiben.

Wenn ich Weihnachten wieder da bin, kaufe ich mir Eins und dann weiß ich auch, wer „Kimbersch Gretche“ ist.

Punkte für Merkenbach, die Medenbacher, schaffen sowas nicht, oder Herr Die Rückseite der Reeperbahn Wagner?

5 comments

  1. Matt says:

    Pah! Mein Vater höchstpersönlich ist Verfasser einer Medenbacher Dorfchronik, und darin kommen (glaube ich) Leute vor wie „Petze Mielche“, von denen ihr euer Lebtag noch nichts gehört habt, ihr Merkenbacher.

    Und außerdem: In welcher Liga kickt ihr noch mal …? ;-)

  2. Dennis says:

    Da der eine Autor Hans Albers heißt, müsste es auch Punkte für Hamburg geben. Es sei denn, es kommt auch ein Harald Juhnke drin vor. ;-)

  3. gert Regn says:

    Ich habe in Merkenbach inden Jahren1946 -1950 gelebt.
    Bin in der alten Schule 3 Jahre lang zur Schule gegangen.
    Neben der Kirche, wo die Orgel noch mit den Füssen in gang gehalten wurde.
    Unter dem Rathaus gab es zwei Backöfen, die mit Reisig angefeuert wurden.

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