In Jena – ohne Hamburg und Berlin

Der wo pop64 macht ist gerade in Jena, auf dem Barcamp Mitteldeutschland.

Dieses Barcamp Ding ist schon toll.
Man fährt durch die Gegend, trifft eine Menge nette Menschen, die man aus dem Netz oder von anderen Barcamps kennt, erzählt irgendetwas zu besonders angesagten Themen und hat ein ganzen Wochenende lang Spaß.

Manche nennen das sogar Arbeit, aber Arbeit und Leben sind sowieso irgendwie eins.

Das wird mein fünftes Barcamp, das erste im Osten, zum ersten Mal als Sponsor, zum ersten Mal halte ich keine Stuss-Session sondern versuche etwas Sinnvolles zu erzählen, auch wenn ich genau Null Zeit zum vorbereiten hatte. Aber das erhält den dezenten Chaosfaktor eines Barcamps.

Gleichzeitig finden in Riga, in Lettland auch das Barcamp Baltics mit unfassbaren 1000 Teilnehmern statt.

Das finde ich sehr reizvoll. Bedauerlich, das so etwas in Deutschland niemals passieren wird. Die Versicherung, die Steuer, die Polizei, das Ordnungsamt, der Hausmeister, alle heulen sie rum und würden ein 1000 Personen Barcamp verhindern.

Ob das mit 1000 Leuten auch nur ansatzweise Sinn macht sei mal dahingestellt.

Das Barcamp in Jena, das wird hoffentlich sinnvoll.

Ich klebe an jede Laterne in Jena einen Aufkleber, erzähle etwas von Widgets und Adgets, zusammen mit einem Kollegen von Juicy Wall oder so ähnlich, präsentiere am Ende der Session eine kleine Neuigkeit, werde mir am Samstag Abend zwei Jenaer Pils gönnen und am Sonntag wieder nach Hamburg fahren.

Ich bereite dann mal meine Session beim Frühstück vor, ist alles etwas zäh heute morgen. Auf dem Weg zum Hotel gestern bin ich irgendwie aus Versehen in irgendeinem Studentenkeller gelandet.

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