Meiendorfhilft. Flüchtlingshilfe Hamburg Meiendorf

Willkommen in Meiendorf.

Hinweis. Dieser Artikel wird in den nächsten Tagen sicherlich erheblich erweitert und geändert werden.

Update.
Das Bezirksamt Wandsbek lädt zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein

am Mittwoch, dem 2. September 2015, um 18.00 Uhr,

im FORUM Gymnasium Rahlstedt,

Ecke Bargteheider/Scharbeutzer Straße,

22147 Hamburg.

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Eben auf Hamburg.de (pdf) gelesen.

Fünf Fahrradminuten von unserem Zuhause entfernt gibt es ab September ein Flüchtlingsheim im Barkoppelweg mit 1500 Flüchtlingen. Etwas mehr Details und Übersicht findet man hier.

Ich frage heute Abend in der Familie, ob wir etwas Spielzeug, Bälle, Kreide und Co demnächst Spenden können. Das war mein erster Gedanke, keine Ahnung, ob das Sinn macht, aber Spielzeug wird bestimmt benötigt und davon haben wir sehr viel.

Ich habe die Diakonie angerufen und gefragt, wie und wo ich helfen könnte. Aber die sehr freundliche Dame konnte keine konkreten Vorschläge nennen, das Haus ist neu und die Begriffe Chaos und Hamburg fielen im Gespräch des öfteren.

Ich habe absolut keine Ahnung, wie man Flüchtlingen hilft. Noch nie gemacht, noch nie gesehen, bislang kenne ich das nur aus dem Fernsehen, bzw eigentlich nur aus dem Internet.

Jetzt kommen also 1500 Leute neu in das kleine Hamburg Meiendorf und ohne große Erfahrung als Helfer ahne ich, dass so viele Menschen sicherlich sehr viel Hilfe benötigen.

Das sind erstaunlich viele Leute. In den in der Presse oft genannten Messehallen in Hamburg sind es zur Zeit “nur“ 1200 Personen. Wenn unter den Flüchtlingen „nur“ 200 Kinder sind, dann brauchen wir eine neue Schule im Stadtteil.

Ich lese im Internet und begreife, dass man Initiative ergreifen muss. Ich werde im direkten Umfeld nach Spenden fragen, bzw ob man demnächst anfangen könnte, zum spenden aufzurufen. In der Kita und in der Schule. Dort werde ich dann im Gespräch auch nach mehrsprachigen Eltern fragen. Die Leiter kennen jeweils die Eltern erstaunlich gut und möglicherweise wird das benötigt.

Ich lese beeindruckend positive Emails von Bekannten in der Nachbarschaft, die ebenfalls sehen, dass Hilfe benötigt wird und sich auf völlig anderer Ebene kümmern.

Ob ich in den Supermärkten und bei Budni Frage, ob sie solche Spendenboxen anbieten? Boxen, die Kunden bezahlen, aber z. B. Budni sich dann um den Transport kümmert. Macht das Sinn?

Wie wird das organisiert? Wie machen die das in den Messehallen? Wen könnte man nach WLAN für die Flüchtlinge fragen?

So viele Fragen. Ich freue mich auf die nächsten Tage.

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