Blauregen

Ein der Sachen, die bereits im gekauften Haus vorhanden war, ist Blauregen.

Blauregen ist so ein Kletterklammerhochrankpflanzendingens mit, sie ahnen es, blauen Blüten.

Seit Tagen stehe ich vor diesem Blauregen und bewundere, was der alles kann.

Zuerst waren da nur Äste. Dann kamen so kleine Dinge, wie folgt zu sehen.

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Und diese kleinen Dingern explodieren dann innerhalb kürzester Zeit zu so etwas.

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Ist das nicht toll?

Da geht mir echt einer ab. Besonders toll ist, dass wir unter einem Dach aus diesen Blüten sitzen können. Alles voll mit blauen Blüten und es werden täglich mehr.

In meinem schlauen Gartenbuch (ja, ich habe ein Gartenbuch!) steht, dass der Blauregen je nach Boden und Nährstoff-Geraffel entweder viele Blüten und wenige Blätter oder viele Blätter und wenige Blüten bekommt.

Lustigerweise kann man hier beide Fälle begutachten.

Es gibt zwei Blauregen Pflanzen (oder sagt man Stöcke oder so?) und die wachsen jeweils entweder im BLÜTEN BLÜTEN BLÜTEN ICH BLÜTE JETZT ALLES BLAUBLAUBLAU – oder im etwas schattigeren BLÄTTER BLÄTTER BLÄTTER ICH BLÄTTER DIR EINEN  Modus.

Tolle Sache, dieser Blauregen. Kann ich nur empfehlen.

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11 comments

  1. opa says:

    Leider jahreszeitlich unterschiedlich, giftig ( Wurzel, Rinde, Samen, Hülsen ) bei Kleinkindern aufpassen.
    Erinnert an römischen Kaiser „Elagabal“ der ließ angeblich Gäste in Blüten ersticken, die von der Decke fielen.

  2. Ulrike says:

    Aufpassen: Blauregen hebt gerne Dachpfannen an und breitet sich extrem aus. Meine Eltern haben nach Jahren ihre Fassade und das Dach von dem Zeug regelrecht befreien müssen …

  3. adelhaid says:

    jaja, ich weiß, ich hab keine kinder und daher keine ahnung, aber: kommen kinder von alleine darauf, blaue blumen zu essen? oder gelbe (bei goldregen)? rote beeren an nadelgewächsen kann ich noch nachvollziehen, aber blüten? echt?
    oder kommen die erst darauf, wenn man ihnen erklärt hat, dass man das nicht essen sollte?

  4. percanta says:

    Adelhaid, so ganz kleine Kinder stecken einfach alles in den Mund. Gänseblümchen dürfen sie dann auch gerne mal zerkauen und gucken, ob das der neue Küchentrend wird. Bücher und Blumenerde haben auch alle durchgekaut. Aber ansonsten denk ich auch, auf ganz ganz Kleine muss man eben achten, und bei Größeren kann man erklären – diese Dinger sehen aus wie Kirschen, darfst Du aber trotzdem nicht essen. NIE was von Pflanzen essen, die draußen wachsen, wenn wir das nicht erlauben oder nicht dabei sind.
    Und nein, ich denke auch nicht, dass die etwas größeren kleinen Kinder drauf kämen, die Wurzeln einer am Haus rankenden Pflanze auszubuddeln und anzunagen. Und bis zu diesem Alter hat man eh verschärfte Aufsichtspflicht. (Bäh. Die Hundekacke ist bäh.)

    • Die Babies stecken tatsächlich alles in den Mund. Müssen Sie auch, so lernen Sie die Welt kennen.
      Aber das ein Kind die Wurzel ausgräbt und isst oder an der Rinde nagt, dass wird nicht passieren.
      Bei bunten Samen und Früchten in passender Größe sieht das allerdings anders aus. Das wird dann aber auch, wie oben genannt, erklärt.

    • Kleiner Einwurf:
      Ich bin überzeugt, dass der Kleine die Bücher nach Geschmack aussucht.
      Erst darauf rumkauen, dann entscheiden, ob das passt oder nicht.
      Einer der wenigen Gründe, warum Bücher niemals ganz aussterben werden.

      Sie schmecken so viel besser als ebooks.

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