Barcamp Hannover Tag Eins

Das ist toll: Liveblog zum BarCamp Hannover. und nen Mogulus-Barcamphannover-Stream gibt es auch.

Erkenntnis Vorneweg: Ich treffe Twitterleser anstelle von Bloglesern und niemand schreibt in sein Blog, die Leute twittern eben. Faszinierend wie sich das ändert.

Viertel vor Elf ging es los mit der Sessionplanung. Die Vorstellungsrunde haben sie weg gelassen.

Großes Thema:
Wo geht es hin mit den Barcamps in Deutschland? Dazu gab es gleich drei Meldungen, die sich irgendwie mit Barcamps beschäftigen.

Die weiteren Meldungen dann eher in Richtung „Hallo, ich bin xyz von Firma bla, wir machen Dings und können Bums, ich würde gerne eine, wie heisst das, Session, anbieten, die sich mit irgendwas aus unserem Unternehmen beschäftigt“.

Zwischendurch kam das Buffet, kurze Panik mit den Jacken. Stefan hat nen superwitze gemacht. Als der Österreicher etwas vorstellt, kam die Anmerkung, dass das Barcamp doch zweisprachig ist.
Da habe ich gelacht, danke dafür.

Um 12 Uhr dann die erste Session, es ging um Blogger Relations. Spannendes Thema eigentlich und es gab die eine oder andere interessante Sache in der Session.
Ich mache oft nichts anderes, als mich um Blogger zu kümmern und das ist eine, ich sage mal. wechselhafte Erfahrung.
Es gibt zig- tausende Blogeinträge, die sich irgendwie mit irgendwas beschäftigen.
In deutsch und seit neuestem auch in englisch und französisch. Wir versuchen überall zu kommentieren, zumindest wird alles gelesen und im Bedarfsfall rufen wir auch mal an und schnacken mit den Leuten. Das macht Spaß. Meint man gar nicht, kam in der Session auch nicht so rüber, da war der Tenor, dass Blogger eher böse sind, aber ich mache da andere Erfahrungen.

Andere Unternehmen wollen auch mit Bloggern reden und machen die üblichen Fehler. Ich mache auch Fehler, gar keine Frage, aber das Grundprinzip ist klar.
Wenn ich etwas in die Blogs puschen will, dann frage ich einfach nach. Ich frage direkt und gebe exklusive Vorabinformation nur für Blogger. Das passiert bevor die Pressemitteilung überhaupt geschrieben wird und ich bin dabei sehr freundlich.
Das ist eine extrem zeitraubende Arbeit. Ich ertrinke dabei in Mails, in bekomme negatives und viel gutes Feedback und wenn ich Glück habe, schreiben einige dann etwas.
Viele Agenturen machen das anders, aber die haben auch einen anderen Ansatz. Das wurde in der Session deutlich.

So.
Inzwischen ist der Tag fast rum.

Die Twitter Session war wie gewohnt ganz großartig und da gab es den Link des Tages: http://momb.socio-kybernetics.net/labs/twitter-50
Da gibt es einen Berg mehr oder weniger sinnvoller Twitter Geschichten.

Dann noch die legendäre Semantic Web Session. Das war super. Echt jetzt. Meine erste Barcamp Session auf der ich nahezu nichts verstanden habe. Erst zum Ende hin kamen praktische Anwendungen und ich habe das alles halbwegs kapiert. Das war toll.

Ebenso gut war die Session über Zahlen und Communities. Da konnte ich auch meinen Senf abgeben und in einer Session ohne Beamer-Rechner Gedöns wurde entspannt über die Frage diskutiert, wie man eine Community „misst“. Was sind die wichtigen Kennzahlen einer Community? Redet überhaupt jemand über Standards? Was will der Investor hören, was will der User hören, wieviel Transparenz und was wird versteckt? Das war sehr, sehr, sehr interessant und ich bin insgesamt dankbar für diesen ersten tag in Hannover.

Danke an das Orga Team und auch danke für ein halbwegs funktionierendes Wlan.

Wer mehr lesen will, macht das auf Liveblog zum BarCamp Hannover. oder auf Twitter-Barcamp_haj, “Die Welt” über das BarCamp-Format, Barcamp Hannover – Der Start

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