Barcamp Berlin – Jetzt „Quantitative Analyse von Interfaces“

Ich bin auf dem Barcamp Berlin bei cimdata. Darüber erscheinen diverse Artikel die nichts mit Hamburg und Berlin zu tun haben.

Quantitative Analyse von Interfaces, das ist mal ein Titel.

Eben noch in der Design-Session bei Kosmar, jetzt die Nachfolgesession mit amtlichem Hintergrund.

Kosmar zeigt Fotos, hier wird die Textversion des ganzen Anhand des Buches von Jef Raskin.
The Humane Interface. New Directions for Designing Interactive Systems.

Los geht es mit kurzer Vorstellung von Jef Raskin.

Danach dann gleich das K P H M R Ding.
Keying
Search Pointing
Homing
Mentally preparing
Reading

Sehr interessante Geschichte.
Standartisiertes Messen von einem Interface.

Dazu gibt es auch eine Aufgabe.
Umrechnung von Fahrenheit in Grad Celcius. Bitte zeichen sie dazu ein Interface.

Ich habe Kosmar mit einem Käsehäppchen bestochen und er hat mal eben eins gezeichnet.

So sieht das aus.

Ganz praktisch, in der Session werden zwei Beispiele gezeigt die eine lange RMPHH-irgendwas Zeit haben.
Schlechte Designs, User muss zu viel denken, lesen, Eingabemedium wechseln, and so on.

Darum wird das jetzt ausgerechnet.

„minimale Anzahl für die Aufgabe / Anzahl der Zeichen die ein Interface bereitstellt“ prangt jetzt am Beamer.
Damit wird jetzt ausgerechnet, was das Interface können muss.

2,15 Sekunden darf die Eingabe dauern.
Jetzt wird die Lösung gezeigt.

Gar nicht so schlecht, das optimale Interface hat keinen Button, ein Eingabefeld und zwei Ausgabefelder.
Das schnellste Modell, nicht das schickste, aber das schnellste.

Eine gute Session, große Verwirrung im Publikum, ich bin auch Verwirrt, dass ich ein Interface so derbe ‚ausmessen‘ kann und kaufe mir das Buch, dann bin ich noch mehr verwirrt.

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