Projektwochen in der Familie, GDPR Tweets,

Aus mir unbekannten und unerwarteten Gründen gibt es in der Familie plötzlich diverse neue Projekte. Ich schreibe sie mal hier hin, dann vergesse ich evtl nur die Hälfte. Denn anders als früher lassen sich solche Projekte nicht mehr weg-ignorieren (erledigt durch vergessen), die Kinder merken sich das alles ganz genau.

1. Projekt: Zelten

Arg kompliziertes Ding. Kind 1 hat demnächst ein großes Fußballturnier in Mölln und es geht an einem Samstag sehr früh morgens los. Mölln ist nicht weit weg, aber auch nicht um die Ecke. In Mölln gibt es einen hübschen Campingplatz am See.

Die Dame des Hauses (dDdH) hatte die Idee, dass wir doch eine Nacht in Mölln campen könnten, dann müssten wir nicht so früh los.

Leider haben wir kein Zelt. Wir machen oft und sehr gerne Urlaub aufm Campingplatz, aber wir mieten uns da immer ein Zelt oder Wohnwagen.

Also wird nach einem Zelt geschaut. DDdH hat mal auf ebay geschaut und für nur 130 € gibt es brauchbare Zelte. Damit sich das lohnt, übernachten wir dann gleich zwei Nächte in Mölln.

Der Kenner ahnt, wohin das führt, denn das ist noch nicht alles, es geht noch weiter.

Wir brauchen dann ja noch einen Kocher (Kaffee!), Isomatten bzw aufblasbare Matratzen (was halbwegs gutes, weil Rücken), evtl einen Tisch und vielleicht einen oder mehrere Stühle. Und und und.

Ach ja, die Fahrräder müssen auch alle mit, denn in Mölln fahren wir dann mit dem Rad vom Campingplatz zum Fußballturnier und zum Wildpark dort und und und, also muss der Fahrradhalter aufs Autodach und der Fahrradhalter ist meine Nemesis, denn ich hasse ihn. Von Herzen. Er ist gleichzeitig so praktisch und so scheiße, weil schwer, unhandlich und und und

Falls jemand eine komette Campingausrüstung abzugeben hat: nur zu.

Oder wir fahren einfach morgens mit dem Auto hin, sparen ein paar hundert Euro und gehen eben nicht „in Zukunft am Wochenende zelten“, denn wann sollen wir das machen? Ständig ist irgendwas (Garten! Haus! Fussball! Projekte!), ich wüsste gar nicht, wann wir auch noch zelten sollten, aber diesbezüglich liege ich oft falsch und für Termine in der Familie habe ich vollkommen zu Recht kein Mandat.

I am ping auf der grünen Wiese. Symbolbild

2. Projekt: Kinder räumen ihren Kram immer selbst weg, wir lassen alles liegen.

Gibt es seit kurzem und das klappt erstaunlich gut. Wenn man es positiv sieht.

Man könnte auch schreiben: klappt überhaupt nicht und beides wäre irgendwie richtig. Es ist ebenfalls kompliziert.

Es liegt schlicht daran, dass die Kinder den Fußboden als Möbel sehen. Und alles, was auf dem Boden liegt, ist dadurch nicht unordentlich, sondern völlig in Ordnung.

Aber in der Küche klappt das super. Wir sind begeistert, dauerte ein paar Tage, aber jetzt lüppt das. Meistens.

3. Projekt: kein Fleisch

Kam aus dem Nichts. Plötzlich essen die Kinder kein Fleisch mehr. Es gibt keine Wurst und kein Fleisch mehr im Kühlschrank. Eigentlich eine sehr gute Sache und vegetarisches Essen in der Schule und Kita ist bei uns kein Problem. Mal schauen, wie lange das läuft. Aufgrund dessen esse ich jetzt automatisch auch erheblich weniger Fleisch.

4. Projekt: Fahrradport

Kam ebenfalls aus dem Nichts. DDdH setzte neulich eine Deadline im Sinne von „wenn das in einem Monat nicht gemacht ist und das mit den Rädern ordentlich wird, dann….“. Was dann passiert wurde nicht weiter definiert, aber irgendwas mit den Fahrrädern. Vermutlich.

Also suche ich zur Zeit einen Fahrradport, Bikeport, Unterstand, Balken mit Dach drüber für die Räder und weiß noch nicht, ob fertig kaufen oder selber bauen preiswerter ist. Das Ding muss ja nix können, da kommt man mit fuddeln ziemlich weit. Cool wäre einer mit nur drei Pfosten, denn der vierte Pfosten ist vorm Haus arg im Wege. Mal schauen.

Und bei euch so?

Noch mehr GDPR Tweets.

Was totaler Quatsch ist, weil private Veranstaltung und alles:

https://twitter.com/otingokni/status/1001321076029353984?s=19

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