Wal – Hamburg vs. Berlin

Liebe Internetfuzzies: Ich schreibe hier von den echten Walen, nicht dem fail-whale auf Twitter.

Wale sind mit die coolsten Lebewesen, die es auf diesem Planeten gibt. Es gibt sie manchmal in Hamburg und, auf ganz spezielle Art, auch in Berlin.

Für Hamburg finden sich mehrere Berichte zur Walsichtungen in Hamburg.

Im November 2008 wurde ein Schweinswal im Hamburger Hafen gesichtet. Im Artikel gibt es sogar ein Foto dazu. Der Schweinswal verschwand wieder in die Nordsee.

Im Juli 2007 wurde ein toter, acht Meter langer Pottwal in der Elbe gefunden. Er ist, laut Artikel, wohl mit einem Schiff zusammengestossen und daran verstorben.

Im Mai 2007 wurde ein Schweinswal am Elbstrand in Blankenese gefunden. Mit 1,2 Metern nicht ganz klein, aber auch nicht ausgewachsen.

Am 1.9.2006 fand man einen toten Schweinswal in Övelgönne. Der wurde von Spaziergängern im Strand verbuddelt und die Feuerwehr fand ihn nicht mehr. …

Am 24.4.2006 gab es wieder einen toten Schweinswal im Hamburger Hafen. Er wurde am Ufer des Neuhöfer Kanals an der Hamburger Ölmühle gefunden.

Im Oktober 2003 wurde ein von einer Schiffsschraube schwer zugerichteter toter Finnwal im Hamburger Hafen gefunden. Der Finnwal war 12 Meter lang und 13,3 Tonnen schwer – ein anderes Kaliber als die kleinen Schweinswale.

Im Winter 1983/1984 gab es wohl ein Sichtung eines Beluga-Wales in der Elbe.

Ganze sieben Mal wurde in den letzten 20 Jahren ein Wal in Hamburg gesichtet.

Ich werde sofort an die Elbe gehen und darauf hoffen einen echten Wal zu sehen. Eine grandiose Vorstellung, Am Wasser sitzen und plötzlich taucht so eine riesige Flosse in der Elbe auf. Das wäre mal was.

Ganz anders ist es mit „Wal in Berlin“.
In der Hauptstadt kann ich ins St. Oberholz setzen und mir den Fail-Whale auf Twitter ansehen. Mehr Wal geht in Berlin nicht, auch wenn noch so viel Wasser durch die Spree und die Havel rauscht. Berlin ist zu weit von der See entfernt, dazu noch die Ostsee in der Wale so wieso nichts zu suchen haben. Blöd gelaufen und allgemein Pech gehabt könnte man sagen.

Bis auf eine Ausnahme.

Greenpeace hat im Januar 2006 einen toten Finnwal vor die japanische Botschaft in Berlin gelegt um gegen die total bescheuerten, weil als wissenschaftliche bezeichneten, Walfänge der Japaner zu protestieren.

Da hatten die Berliner einmalig die Gelegenheit des innerstädtischen whale-watchings (neudeutsch für Wale-gucken). Dafür bekommen sie natürlich einen Punkt in Sachen:

Wal – Hamburg vs. Berlin 7:1

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