Musikalische Pfandflaschen Hamburg vs. Berlin

Neulich war Sylvester und ich hatte die Spitzenidee, am Sylvester morgen bei Toom die Getränke für den Abendlichen Umtrunk zu besorgen.
Bei der Gelegenheit wollte ich schnell noch ein paar Pfandflaschen zurück bringen.

Doch halt, was sahen meine vom renovieren entzündeten Augen da?

Auf sämtlichen Colaflaschen waren noch die Deckel mit diesen niedlichen iTunescodes drauf. Für vier Deckel bekommt man einen Song und während meine neue Mitbewohnerin draussen wartete, kletterte ich durch die Colaflaschen im Toom und schraubte die Deckel ab wie ein Großer.

Das hat meinen Sylvesterplan etwas durcheinander gebracht, aber ich konnte die einfach nicht verschimmeln lassen.

Ich habe zwar noch nie einen iTunescode aus einem Coladeckel genutzt, könnte mir aber jetzt die Beatles Gesamtausgabe für umme runterladen. Dazu muss ich zwar knapp hundertmal einen 16 stelligen Code eingeben, aber was solls.

Ihr lokaler Pfandflaschendealer freut sich auf ihren Besuch, anschliessend bitte auf CokeFridge die iTunes-Codes in Songs umwandeln oder gleich bei eBay verticken.

Viel Spaß beim Deckel abschrauben.
Andere sinnvolle Erlebnisse im Toom-Markt in Altona.

In Berlin gab es diese iTunesdinger noch nicht. Ich kann mir auch vorstellen, dass im typischen Berliner Getränkeladen die Deckel sofort verschwinden.
Berlin ist arm aber sexy, dafür braucht man coole Musik und ohne Kohle kommt man so legal am schnellsten an neue Musik.

Daher, musikalische Pfandflaschen Hamburg vs. Berlin, 16:0

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