Fahrscheinkontrolle Hamburg vs. Berlin

Seit ein paar Wochen fahre ich mit der Bahn.
Mein Rad ist kaputt, ich habe immer noch kein neues und daher setze ich mich ganz brav jeden Morgen in den Bus.
Ich kaufe meistens dieses Kurzstrecken-Ticket, heißt zwar nicht Kurzstrecke, aber was soll’s.
In den letzten Wochen wurde ich nie kontrolliert.

Vor ein paar Tagen dann, ich war ich auswärts frühstücken und fahre morgens zur Arbeit mit der U-Bahn, natürlich mit Ticket und siehe da, endlich gab es eine Fahrscheinkontrolle.

Es waren drei Kontrolletties in blauen Uniformen auf denen dick „Prüfdienst“ stand.
Was waren die freundlich, alter Schwede, ich war kurz vor einer Ohnmacht.
Meiner hat Guten Morgen gesagt, Bitte und Danke auch noch, das war zu viel des Guten.

So etwas kennt man in Berlin nicht.
Meiner Meinung nach ist in Berlin der Kontrolleur an sich als Hartz 4 Empfänger verkleidet. Mit fettigem Haar, eine Plastetüte in der Hand und manchmal klebt auch ein dicker Popel an seiner Nase. Mit jeder Menge Ohrenschmalz und echt schlechter Laune jagen sie die Schwarzfahrer. Normalerweise kann man einfach wegrennen, es sei denn, sie tragen Turnschuhe, dann kann das schon mal knapp werden.

Kein Vergleich zu den freundlichen Typen in Hamburg.
Lichtjahre anders.
Ob der Berliner Kontrolleur die Worte Bitte und Danke kennt?
Ich denke nicht, so etwas wird ihm auf der Kontrolleurs-Schulung bestimmt nicht beigebracht.

Fahrscheinkontrolle Hamburg vs. Berlin, klare Sache, das gibt Punkte für Hamburg.
In Berlin bin ich schon das eine oder andere Mal Schwarz gefahren, leider bin ich auch ab und an erwischt worden. Das müssten über die Jahre so um die 400 Euro sein, plusminus Gebühr und was weiß ich.
Blöd eigentlich. Dafür gibt es jetzt Punkte.

Fahrscheinkontrolle Hamburg vs. Berlin 400 : 0

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