Good news, Strohhalm, #Plastikfrei, #passonplastic

Es gibt neues in Sachen Strohhalm und Plastikfrei. Herr Buddenbohm erwähnte diesen Artikel: Ein Strohhalm aus Apfel, nennt sich EATAPPLE. Cooles Ding.

Halm und Glasstrohhalm

Da wiederum wird die Firma Halm erwähnt und die machen Strohhalme aus angeblich unzerbrechlichem Glas. Vier Stück, mit Bürste, kosten 20€, habe ich bestellt. Ich teste das mal. Aber haben die nicht einen coolen Namen? Halm. Finde ich super.

McDonald’s Strohhalm

Die andere Neuigkeit in Sachen Strohhalm kommt tatsächlich McDonald’s.

Der Strohhalm stirbt aus, ich sage es euch, denn McDonald’s in UK & Irland verzichtet demnächst komplett auf Strohhalme aus Plastik. Ich denke mal, das sind einige Millionen im Jahr. Super. Scheinbar geht das doch und wenn es bei McDonald’s geht, dann geht das überall, siehe McDonald’s to switch to paper straws in UK after customer campaign

Strohhalm-Plug-ins, die Geräusche machen können.

Strohmi Strohhalm aus Stroh

Dann gelernt, dass man auch Strohhalme aus Stroh! kaufen kann. Eine Firma aus Lübeck bietet die an, Strohmi nennen die sich (die brauchen dringend mal eine hübsche, neue Webseite, siehe Halm) und die machen das schon seit 16 Jahren.

Tolle Sache

Gleich drei deutsche Firmen, die einen nachhaltigen Ersatz für Plastikstrohalme erfunden und auf die Straße gebracht haben. Es gibt bestimmt noch mehr, oder?

Der Strohhalm aus Plastik ist so gut wie Geschichte. Das ist nur eine Frage der Zeit. Großartig.

Plastik im Ozean

Weitere Artikel zum Thema gesucht und dann gelernt, dass fast die Hälfte des Plastik-Müll im Ozean aus Fischfangnetzen und Fischfangzeugs besteht, siehe Plastic Straws Aren’t the Problem. Tja. Es ist halt wie immer, es ist kompliziert. Auf Strohhalme verzichten ist hip und eine gute Sache (weil weniger Plastik und alles), aber das Problem des Plastik im Ozean und der Welt wird damit nicht wirklich gelöst. Aber so ist das eben bei kleinen Schritten. Es dauert.

Und es passieren wohl viele kleine Schritte zur Zeit.

Dieser Artikel listet sehr viele davon auf: SeaWorld, Ikea And Royal Caribbean Are Joining The Corporate Fight Against Plastic Pollution. Good news. Sowas liest man doch gerne.

Plastik in Erde

Und gute Nachrichten braucht man auch, denn wenn man genau hinschaut, ist sogar in Erde ausm Baumarkt Plastik vorhanden, der siehe NDR.de: Plastik in Komposterde nachgewiesen.

Wenn ihr euch zufällig auch schonmal mit jemandem unterhalten habt, der mit Biomüll arbeitet, dann wisst ihr auch warum, denn zum einen sind die Leute deutlich zu blöd für Biomüll und zum anderen ist zu viel Müll in Parks, Wiesen, etc und bleibt dann eben, nach dem geschnitten, gemäht, gehäkselt und kompostiert wurde, wieder in der Erde.

Wenn man darüber nachdenkt fällt einem schnell auf, dass nicht nur der Ozean voll ist mit Plastik, sondern auch die Erde.

Im Meer kann man den Müll aber erheblich besser filmen als in der Erde. Es ist, mal wieder, kompliziert.

Evian & Loop

Und zum Schluß etwas mysteriöses. Evian (die mit dem Wasser in Plastikflaschen) hat eine Partnerschaft mit einer Firma Namens Loop und Loop behauptet, etwas erfunden zu haben, womit sie Plastikflaschen, also PET, ohne Druck und ohne Hitze wieder in diese kleinen Plastikkugeln recyceln können. Angeblich klappt das (es gibt noch keine Details dazu, nur PR) und Evian will aufgrund dessen in ein paar Jahren nur noch recycelte Flaschen vertreiben und bei denen sind das dann gleich Millionen / Milliarden Flaschen.

Wenn das stimmt, wäre das ein Knaller mit Disruptive, gamechanging Impact, denn Plastik kann man bislang nur mit viel Hitze/Druck recyceln, wenn überhaupt, darum macht das auch niemand. Wie auch immer das gehen soll, aber mit so einer Technik wäre jeder Gelbe Müllsack eine Rohstoffquelle.

Sponsored Content, aber, naja, nationalgeographic.com: Evian and Loop Industries: Starting a Revolution in Plastic Recycling

1 Gedanke zu “Good news, Strohhalm, #Plastikfrei, #passonplastic

  1. Glashalme hab ich auch. Ich dachte ja, die werden in der Spülmaschine sauber. Denkste, Puppe! Die kleine Bürste mit den PLASTIKborsten kommt jedes Mal zum Einsatz …
    Ich bin mehr so eine Insel-Plastiksparerin. Verpackung fällt hier entsetzlich viel an, aber wenn ich ohne Becher unterwegs bin, verkneif ich mir 9 von 10 Malen den Unterwegskaffee. Und jedes Mal, wenn ich bei „Donkey“(fast!)-Donuts im Hamburger Hauptbahnhof vorbei komme, sehe ich dort das Plakat mit den beiden Einwegbechern und der 7- oder 8-stelligen Zahl, wieviele Kaffees die weltweit verkaufen. Das sind logischerweise auch Plastik- bzw. PapierMitPlastik-Becher in GENAU dieser Menge: MILLIONEN! Und damit machen die auch noch Reklame. Ich möchte da jedes Mal „eskalieren“. Direkt vor dem Fressstand.

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