Sturm Hamburg vs. Berlin

Man-o-man. Spiegel online überschlägt sich zurzeit mit Meldungen über Kyrill.
Unter anderm ist ein Schild auf ein Auto gefallen.
Hammer.
Unglaublich aufregend so ein Sturm.

Gibt es nichts anders über das man berichten kann? Bei der Verwandtschaft aufm Land werden die Kinder aus den Schulen nach Hause geschickt. Ich will auch nach Hause geschickt werden. Macht aber keiner, wahrscheinlich weil in Hamburg so richtig absolut Null-Nix-Nada von dem Sturm zu sehen ist.
Man könnte von Windstille sprechen, dazu regnet es Bindfäden, aber das ist ja ein Dauerzustand in Hamburg, darüber rege ich mich ja nicht mehr auf, ich sage einfach ‚erhöhte Luftfeuchtigkeit’ und schon ist es toll.

Wo bleibt denn der Sturm? Kommt der noch oder ist ihm die Luft oder Laune vergangen?

Der Sturm in Berlin war da schon fetziger. Keine Ahnung, in welchem Jahr das war, aber es war zum Karneval der Kulturen. Die kleine Schwester war zu Besuch. Der Karneval wurde abgebrochen und wir saßen in einem Falafelladen und haben den Tischen und Plastestühlen beim durch-die-Luft fliegen zugesehen. Das hat schon ordentlich gescheppert. Besonders am Anfang, das war eindrucksvoll, der Sturm hat eine riesen Staub und Dreck Wand vor sich hergeschoben. Das war faszinierend, da kam so eine Wand, es wurde dunkel und überall war Wind.

Nach ein paar Stunden sind wir nach Hause. Die Räder hatten wir am Alex abgestellt und mit sportlichem Ehrgeiz haben wir die natürlich abgeholt und sind durch den Wind gefahren.
Das war auch sehr aufregend. Stellenweise kamen wir gar nicht vorwärts und dazu die unglaublich vielen Blumentöpfe auf der Straße, das war aufregend.

Nicht so in Hamburg, hier ist gar nichts.

Daher, Sturm Hamburg vs. Berlin: 0:5

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