Stinkefinger Hamburg vs. Berlin

Der klassische Stinkefinger ist etwas aus der Mode gekommen.
Zu harmlos, zu soft, wird zu häufig von effisierten Fussballern benutzt und kommt in Musikvideo auch nicht mehr vor.

Einzig im Strassenverkehr spielt er noch eine Rolle. Das man ihn eigentlich nicht mehr benutzt, hat sich bei Vaddi aus Lichtenrade oder Pinneberg noch nicht rumgesprochen und daher benutzt er ihn, um seinen Unmut über die allgemeine Verkehrssituation zum Ausdruck zu bringen.

Der Autofahrer an sich hat ja immer Recht und jeder ist selbst der beste Fahrer der Welt.

Als Mensch, der mit dem Rad zur Arbeit fährt, habe ich das Vergnügen eben diesen Stinkefinger ab und an mal gezeigt zu bekommen. Meistens an roten Ampeln die ich deutlich schneller überquere als der auf grün wartende Autofahrer.

In Hamburg sind die Autofahrer deutlich schlechter gelaunt als in Berlin.

Hier ist man, auch wenn man gerade im Stau steht, immer noch der Meinung, dass ein Auto das ultimative Fortbewegungsmittel ist. Hamburg ist eben eine Autostadt.

In Berlin ist das anders. Berlin ist größer, es gibt deutlich mehr Möglichkeiten die Alarmstellen zu umfahren, besonders für Radfahrer.

Der Autofahrer an sich ist in Berlin zwar deutlich schlechter gelaunt, allerdings ist dann ein Stinkefinger schon wieder ein Zeichen der Freude. Relativ gesehen.

Daher gibt es Punkte für Berlin und ein Video mit acht Trilliarden Möglichkeiten einen Stinkefinger an die anderen Verkehrsteilnehmer zu senden.

Ganz großes Kino, besonders die Variante „… read between the lines …“ fand ich wunderbar.

Stinkefinger Hamburg vs. Berlin, ich sag mal 4:40, jetzt ab mit Video.

YouTube direkt Stinkefinger VideoLink

via: Nerdcore – Stinkefinger

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