Spaß mit Papier Hamburg vs. Berlin

Ich so, neulich in Berlin in einem asia-irgendwas Lokal in der Torstrasse.
Ich hatte irgendwas leckeres bestellt und beim Warten werfe ich einen Blick auf die umfangreiche Weinkarte.
Schon bewundernswert, dass es beim Asia-irgendwas eine Weinkarte gibt.
Absolut wundervoll ist es dann, wenn der Laden eben das weiß und volle Möhre zurückledert und das da in die Karte schreibt:

Good – Better Best
Darüber kann ich ein Leben lang lachen, ganz großes Kino.

In Hamburg hingegen lese ich andere Sache auf dem Papier.
Da ich in einem Jahr irgendwas mit der Rente habe, ich glaube ich habe dann 15 Jahre Arbeiten voll und bekomme ’ne Ehrennadel oder so, häufen sich die Schreiben von und an die Rentenversicherung.

Das die Leute da auch einen sehr speziellen Humor haben, zeigt sich an folgendem Schreiben:

Das muss man sich mal geben. Es gab vor diesem Schreiben bereits etliche Briefe und jetzt machen sie so einen Witz und fragen mich, ob ich überhaupt lebe.

Ich muss mir so derbe auf die Finger hauen um nicht irgendeinen völligen Quatsch da reinzuschreiben.
Ein Geburtsnachweis … was soll das sein? Reicht ein von Hand geschriebendes Icke aus?
Ein aktuelles Foto?
Wie kann man an der Geburts von jemanden zweifeln, mit dem man sich Briefe schreibt?

Ich finde es etwas witzig und werde mir daher die Mühe machen und ihnen auch meine Lieblingsauszeichnung schicken, meine Geburtsurkunde.
Das ist sowieso die beste Auszeichnung die es gibt.

So, mal sehen wer in Sachen „Spaß mit Papier Hamburg vs. Berlin“ die Punkte bekommt. Ich tendiere ja eher für Berlin, an dem Abend hatte ich sehr viel Spaß der sogar für mind. zwei weitere Artikel reicht, daher Punkte für Berlin.

Spaß mit Papier Hamburg vs. Berlin 10:50

3 comments

  1. Eva says:

    Oh ja, diese Probleme kenne ich auch. Von mir wollten sie „ungeklärte Zeiten“ wissen, dann habe ich alles eingereicht, was ein größerer Akt war…falls noch jemand das Beratungsbüro in der Innenstadt sucht: Das befindet ist in einer Sackgasse zwischen ZARA und Alsterhaus!
    Und nun wollen sie wissen, wie viele Stunden ich genau in der Schule und wie viele Stunden in der Uni in welchem Zeitraum und wahrscheinlich noch in welcher Kleidung gearbeitet habe. Sie meinen es ja nur gut, ich weiß, aber muss das alles so kompliziert sein?!?!?!

  2. Für so Weinkenner wie mich ist die Information „good, better, best“ völlig ausreichend!

    Und die Rentenleute wollen bestimmt ein Babyfoto. Das verstehe ich unter einem Nachweis, dass man auch mal klein war.

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