17.2.2018 WLAN, Google Analytics, Wetterchen, Handgemenge bei McDonald’s,

WLAN

In den letzten Tagen mehrmals auf Facebook von WLAN-Problemen bei Bekannten gelesen. Das ist jedesmal ein Spaß, denn in den Kommentaren steht fast immer nur Quatsch, was verständlich ist, denn WLAN ist kompliziert, wenn man es richtig machen will. Der beste Tipp für alle, die am Rechner arbeiten und Ärger mit ihrem WLAN haben: NIMM VERDAMMT NOCHMAL EIN KABEL.

Dann sind alle WLAN-Probleme weg, alles geht schneller, dein VPN zickt nicht mehr im Homeoffice, Video-Konferenzen funktionieren plötzlich besser, alles läuft, selbst dann, wenn jemand einen Mixer, die Mikrowelle, Netflix am TV oder die Playstation anschaltet. Alle weiteren Verbesserungen für WLAN sind erheblich teurer als ein Kabel und erfordern mehr Wissen, denn es ist leider kompliziert. Darum ein simples Kabel. Das Kabel darf gerne sehr lang (5m, 10m, 20m, 50m) sein und die gibt es auch in passenden Farben (schwarz, weiß, rot, blau, etc), damit die Wohnung hübsch bleibt. Es ist beinahe egal, welches Kabel man nimmt, sowas hier funktioniert und kostet unter 10 Euro: 5m – CAT.6 Ethernet Gigabit Lan Netzwerkkabel (RJ45) | 10/100/1000Mbit/s | Patchkabel | UTP | kompatibel zu CAT.5 / CAT.5e / CAT.7 | Switch/Router/Modem/Patchpannel/Access Point/Patchfelder | schwarz

Das ist ein ernst gemeinter Tipp. Jemand, der am Rechner arbeitet, sollte die Kiste ans Kabel hängen. Alles andere ist unprofessioneller Kindergarten.

Falls Sie mehr wissen wollen, zum Einstieg und für ein paar Hundert Euro hilft das vowe.net: Wenn das WLAN zu schwach ist :: Vier Lösungsmöglichkeiten (wir haben Variante 3, hätten aber lieber Variante 4). Wenn Geld keine Rolle spielt, macht man sowas: mielke.de: Endlich keine WLAN-Probleme mehr Dank Ubiquiti/UniFi Access Points, aber das ist mir schlicht zu teuer. Wobei das mit Abstand die beste Lösung für WLAN ist, wird Hier im Video sehr schön erklärt.

Google Analytics

In Analytics meinen fancy „internal traffic“ Gelöt im Tag Manager um Custom Dimensions erweitert. Klappt im Test-Proportie faszinierend gut. Hätte ich schon früher machen sollen, denn jetzt sehe ich überall interne und externe Nutzer in einem Report. Fein. Dazu noch das default channel grouping geändert und an verschiedenen Aktionen angepasst. Das reicht an Analytics für diese Woche.

Wetterchen

Hier. Wetter in Hamburg. Kalt, aber schön.

Blauer Himmel überm Michel.

Handgemenge bei McDonald’s

Am Abend, auf dem Heimweh, einen Hamburger bei McDonald’s in Farmsen gegessen. Ich saß da nur sehr kurz aber in der kurzen Zeit gab es gleich mehrere Schlägereien unter diversen Jugendlichen vor der Tür und im Laden. Wenn sie mal Kontakt zur Jugend suchen, der McDonald’s in Farmsen eignet sich dafür hervorragend. Erschreckend, wie brutal die werden. Da wird nicht geschubst oder geschlagen, da wird sofort getreten, zu Boden gebracht und massiv auf den liegenden weiter getreten. Wer da gegen wen war, keine Ahnung, da waren 50 Leute am Start, das war unübersichtlich.

Vielleicht suche ich mir einen anderen McDonald’s für meinen Freitags-Absacker-Hamburger. Das war da ungemütlich, sehr, wirklich sehr laut und so gar nicht Absacker, im Gegenteil.

5 Gedanken zu “17.2.2018 WLAN, Google Analytics, Wetterchen, Handgemenge bei McDonald’s,

  1. Die ganze Woche nicht im Garten gewesen, das ist etwas unbefriedigend, to say the least. Ich versuche dennoch, mehr auf die Natur zu achten als im Vorjahr, so viel Hippie muss als langhaariger Schrebergärtner schon sein. Viel zu beachten gibt es da in der Stadtmitte allerdings nicht. Wenn ich morgens losgehe, ist jetzt eine Vogelstimme mehr im Chor da draußen, ich habe selbstverständlich keinen Schimmer, um welchen Vogel es sich dabei handelt. Aber: Da ist wohl wer zurück. Herzlich willkommen, nimm Dir einen Sonnenblumenkern.
    Nachdem wir übrigens den ganzen Winter über auf dem Balkon gefüttert haben, können wir die zu beobachtende Artenvielfalt hier exakt wie folgt definieren:
    Blaumeise
    Kohlmeise
    Amsel
    Ringeltaube
    Stadttaube
    Eichelhäher
    Zu hören ist außerdem die Nachtigall oder der Sprosser. Und das war’s. Ein wenig dünn, hm? Kein Rotkehlchen, kein Dompfaff, kein Grünfink, kein Spatz, auch die Elster ist weg, die war sonst immer da. Weiter hinten am Himmel immerhin noch die Möwen und die Krähen, eh klar. Mehr aber nicht.
    Und in Hammerbrook vor dem Bürofenster taut das Fleet tagsüber etwas an und es suppt von unten schwarz durch, das ist so der Vorfrühling für Hamburger Büromenschen.
    ***
    Mein Bruder ist bei der Ahnenforschung auf den Namen unserer Ururgroßmutter gestoßen, und es ist ein Name, den man sofort in einem Roman unterbringen möchte: Justine Tatar.
    Da er aber auch auf Notizen aus dem Zweiten Weltkrieg wie etwa “Vormarsch über die gefrorene Wolga” stößt und mir in den letzten Wochen außerdem das Ende meines Großvaters etwas klarer geworden ist, lese ich passend dazu das Echolot von Kempowski. Darin habe ich zwar schon manchmal quergelesen und einen Band auch mal ganz, aber man kann es auch einfach komplett durchlesen. Die Bände passen sowieso gut in die Zeit, kriegsgeile Rechtsradikale sind immerhin wieder salonfähig.
     

    Ein Beitrag geteilt von maximilian buddenbohm (@buddenbohm) am Feb 16, 2018 um 8:14 PST

    ***
    Sven über WLAN und Kabel. Da mal drüber nachdenken!
    **
    In den “Europäischen Tagebüchern” von Gustav René Hocke las ich eine Stelle von Italo Svevo, da möchte man dem Herrn Dichter einfach mal so gar nicht folgen. Obwohl der Gedanke schon nett ist: “Ich glaube, und zwar glaube ich es aufrichtig, dass es keinen besseren Weg gibt, um ein ernsthafter Schriftsteller zu werden, als täglich etwas zu kritzeln. Man sollte jeden Tag versuchen, etwas aus der eigenen Wesenstiefe heraufzuholen; einen Klang, einen Akzent, einen fossilen oder pflanzlichen Überrest von irgendwas, das sich noch nicht zum reinen Gedanken geklärt hat; es kann ein Gefühl sein oder auch nicht, jedenfalls etwas Wunderliches, ein Bedauern, ein Schmerz, etwas Aufrichtiges, wohlzerlegt, mehr braucht es nicht.”
    Und schon deswegen werde ich nämlich kein ernsthafter Schriftsteller, weil ich bei pflanzlichen Überresten, die man aus der Wesenstiefe heraufholt, eher an erbrochenen Rahmspinat als an poetisch brauchbare Erkenntnisse denke. Schlimm!

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  2. Ich kann nur zustimmen was die Kabel statt WLAN Lösung angeht.

    Ich habe eine Fritzbox und mehrere APs die per Kabel an der Fritzbox bzw. einem Linksys 24 Port Switch hängen.
    WLAN Abdeckung ist eigentlich gut, aber die Geräte (überwiegend iPhones) wechseln nicht automatisch zum AP der am nächsten ist.
    Habe schon mit verschiedenen Konfigurationen (verschiedene/ gleiche SSIDs, verschiedene/gleiche Kanäle) rum gespielt, habe das Problem aber nicht lösen können. 😮

  3. Ubiquiti/UniFi haben wir in der Firma hängen, wo die Dinger einen feinen Job machen. Unser ITler schwört drauf und hat sie mir auch nur wärmstens ans Herz gelegt. Leider sah Cheffe die Anschaffungskosten nicht als Grund für eine Gehaltserhöhung.

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