Home » Unentschieden » 16.1.2018 Ritter. U-Bahn. Museum Doppelgänger. 

16.1.2018 Ritter. U-Bahn. Museum Doppelgänger. 

Den Ritter erzählt. Das ist unsere Geschichte zum Einschlafen, erzähle ich fast jeden Abend, seit inzwischen sechs Jahren, und bindet Zeug aus aktuell gelesenen Büchern ein (es treten u.a. auf: eine sprechende Möwe, ein Kind, ein Opa, eine Truhe, zwei sprechende, permanent streitende Pferde, diverse Nebencharaktere wie Dwarfs, Zauberer, Drachen, Prinzessinnen, Schatzmeister und eben der Ritter). K1 hatte die Idee, dass ich die Geschichte jeden Abend von einer Maschine aufnehmen lasse und die das dann mitschreibt („Papa, das wäre das längste Buch der Welt“). Lange über Computer und Diktiersoftware gesprochen. Eine gute Idee, aber die Rittergeschichte bleibt raus aus der Cloud und eine Erinnerung, nur für die Kinder. To do: nochmal James Krüss „Mein Urgroßvater und ich“ lesen. Da waren so viele Ideen für die Rittergeschichte dabei.

In U-Bahn saß heute einer, der sein Kleingeld, bzw die roten Münzen, ausm Portemonnaie in den Müll geworfen hat. Das war neu, allerdings war der Herr auch anders als andere.

Museum Doppelgänger. Das ist bereits jetzt schon sensationell, aber Google macht das noch lustiger. Endlich mal ein sinnvoller sinnloser Verwendungszweck für künstliche Intelligenz und Bilderkennung. kottke.org – Find your museum doppelganger. Mit Hilfe der Google Arts & Culture App (eine großartige App, kennt aber niemand) kann man sich jetzt selbst in Kunst suchen. Lustige Ergebnisse findet man auf Twitter, wenn man nach #GoogleArtsandCulture sucht. Funktioniert nur und USA, wenn ich aufm Handy einen amerikanischen Exitpoint für das VPN wähle, klappt das aber. Bei mir sieht das so aus.

Heute gelernt, dass mit WordPress 5 ein neuer Editor in den Core kommt, der Gutenberg-Editor. Herzlichen Glückwunsch. Dann wird wieder alles anders. Finde ich jetzt schon toll (nur ich, der Blogger), ist gleichzeitig aber total Scheiße (sagt mein anderes, arbeitende ich), weil dann Training und Alarm und Tickets und Screensharing ohne Ende, denn wenn viele Leute mit WordPress arbeiten, macht so eine tiefgreifende Änderung eben immer besonders viel Spaß.

Dann war noch Team Call, es wurde viel geredet, wir schlugen alle oft mit dem Kopf auf den Tisch und irgendwann ging auch dieser Tag zu Ende.

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.