Internet! Google Maps! Satellitenbilder! Fußballstadien! Fußball!

Kind 1 ist zur Zeit wirklich sehr interessiert an Fußball. Sie erinnern sich an die Sache mit den Penny-Fußballstickern von neulich? Genau. Fußball bleibt ein beliebtes Thema bei uns.

Neulich saßen wir am Abend zusammen auf dem Sofa und haben uns in Google Maps die Fußballstadien in Deutschland angesehen. Das kann man machen, das funktioniert sogar erstaunlich gut, beinahe alle Stadien lassen sich schnell finden und auch in Streetview betrachten.

Kind 1 wollte natürlich ein Stadion mit einem Spiel sehen und erstaunlicherweise war das ein Problem.

Es finden sich viele spannende Details, wenn man die Fußballstadien von oben betrachtet (z.B. die zwölf Fußplätze um das Olympiastadion in Berlin, das Schachbrettmusterfeld und ein Jugendfußballspiel in Frankfurt, die Baustelle in Mönchengladbach oder das merkwürdige 3D Modell in Leipzig) aber nirgendwo sieht man ein Spiel.

Das findet ein fußballbegeistertes Kind natürlich doof, denn was nützt das Wissen Welt, wenn man da kein Spiel sehen kann?

Glücklicherweise gibt es eine erwähnenswerte Ausnahme.

SGL Arena - Google Maps

In Augsburg sieht man ein Spiel.

Wobei Kind 1 hier zu recht anmerkte, dass da doch viel zu viele Spieler auf dem Platz seien. Kurz in Google Earth nachgesehen, von wann die Aufnahmen sind und siehe da, sie sind vom 8.5.2011. Wie ich jetzt weiß, ist das der Tag, an dem Augsburg den Aufstieg in die erste Liga schaffte.

Was man da oben im Satellitenbild sieht, kann man sich hier oder hier im Video ansehen und das war ziemlich erstaunlich für Kind 1, immerhin schütten die sich da jede Menge Bier über den Kopf (eine völlig absurde Vorstellung für einen Fünfjährigen) und springen nach dem Tor alle auf einen Haufen (“tut das dem nicht weh?”).

Tolle Sache, dieses Internet.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 


Am geschrieben

Tipps für Umsteiger: So retten Sie sich vor dem Windows-XP-Ende

Hallo Internet, Nachrichtenseite, Fachmagazine und Frage-Antwort Portale.

Da alle eure Content Generatoren zur Zeit Artikel über das ENDE VON WINDOWS XP (EinsELF!!11) schreiben, folgt jetzt der einzig gültige Hinweis zum Thema:

Kauft Sie sich ein neues Laptop mit Windows 7 oder Windows 8.

Ende des Artikels.

Extrem preiswerte Laptops gibt es bei Aldi, bei ebay Kleinanzeigen (z.B. Geräte mit Core i3 Prozessor) oder unter dem Stichwort “Remarketing”. Das sind Computer aus Betrieben und der Industrie, die in die Zweit-Verwertung gehen und ein extrem gutes Preis/Leistungsverhältnis haben. Ein Beispiel, wahllos ausgewählt: www.tb-computers.de/shop/notebooks/.

Ich verstehe nicht, warum das für so viele Menschen ein so großes Thema ist, erkenne aber, dass erstaunlich viele Menschen in meinem Umfeld vor diesem Problem stehen und nicht weiter wissen.

Kauft euch eine neue oder eine preiswerte gebrauchte Kiste und fertig ist die Sache.

Wer es ganz preiswert will, kauft einfach das Betriebssystem neu.

Für knapp 50 Euro kann man Windows 7 bereits kaufen. Macht das doch einfach, es erspart euch mittelfristig viel Ärger.

 


Am geschrieben

Das Heizungsspiel

Auf dem Flohmarkt gesehen.

image

Sie hätte es gekauft, aber es war kein Preis dran.

Veröffentlicht mit WordPress für Android


Am geschrieben

Wunschzettel 2014

Die Familie liegt mir in den Ohren. Alle fragen nach Wünschen, angesichts des nahenden Geburtstag. Ich bin jedesmal, wenn ich gefragt werde, völlig ahnungslos, denn spontan will mir nie etwas einfallen, da bin ich ganz ehrlich.
Mir geht es zur Zeit ziemlich gut, es mangelt mir an Wünschen. Hatte ich noch nicht so oft im Leben, das muss am Alter liegen.

Zeug mit Videospielen, Büchern, Geld, irgendwas für den Garten oder Essen gehen immer, ebenso Socken. Ich bin einer der wenigen Menschen, die sich über schwarze Socken freuen.

Mir fehlt es zur Zeit an Krimis. Das ist das Einzige, was ich seit Monaten nicht gemacht habe. Versinken in einem dicken Krimi, dafür fehlte die Muse, oder die Zeit, oder beides.

Ich bleibe mir treu und schreibe eine Auswahl aus meiner Amazon-Wunschliste ins Internet.

Wir spielen mit Kind 1 regelmäßig Mario Kart auf der Wii, allerdings spielen wir Mario Kart Double Dash, das ist das vom Gamecube. Ein oder zwei neue Controller wären sensationell, dann macht das als Familien-Event noch mehr Spaß. Der Controller, den ich immer bekomme, kann nur nach hinten schießen, was, wenn sie das Spiel kennen, ziemlich albern ist (aber dafür gewinnt dann immer Kind 1)

Der Form halber ist auch die PS4 mit auf der Liste. Für später. Wenn sie preiswerter geworden ist.

Danke für die Aufmerksamkeit.


Am geschrieben

Monatsrückblick Februar 2014

Computer

Ich reparierte den Laptop der Mutter von A. Noch nie ein so dermaßen verseuchtes Gerät gesehen. Sie hatte in Google nach “Candy Crush” gesucht, irgendetwas herunter geladen und ZACK, die Kiste ist in eine Viren-Spam-Werbeschleuder mutiert.

Faszinierend, was dann alles mit einem Rechner passiert, wenn es soweit ist. Popups ohne Ende, unzählige Werbungen in Webseiten und, besonders toll, die schreiben die Adsense-Anzeigen auf Webseiten um. Dazu noch diverse Windows-Warnfenster, die minütlich Hinweise zur PC-Sicherheit geben. Das habe ich in dieser Form noch nie gesehen. Leider hat kein einziger Viren-Spam-Malware Scanner den Rechner komplett reinigen können. Aus Gründen, die ich nicht verstehe, blieb die Sweet-Page.com Startseite unveränderbar in den Browsern bestehen.

Gelernt:
-Nur Google Chrome taugt.
Stille Updates, aktuelles Flash, keine Hinweise, dass Nutzer irgendetwas machen muss. Nur so geht das.
-Virenscanner sind alle nerviger Müll. Ständig gibt es Hinweise zu diesem und jenem, Upselling, Crossselling, Registrieren hier, irgendwas machen da. Völliger Dreck, ich bin end-genervt davon. Einzige löbliche Ausnahme: Microsoft mit dem Defender Ding. Der nervt nicht.
-Windows 8 neu aufsetzen und anschließend auf Windows 8.1 heben hat fast 12 Stunden gedauert. Großer Mist.
-Ich mag Windows 8. Gute Ideen, passt.
-Aber auch mit Windows 8 ist das alles immer noch viel zu kompliziert für normale Leute.

Job

Bereits seit Jahresanfang, jetzt auch blogbar, bin ich Online Marketing Manager. Eine neue Chefin, ein viel größeres Team mit erheblich mehr Frauen als Männer, wie üblich im Reisebüro Reisebranche. Finde ich insgesamt bislang alles ziemlich gut. Ich mache weiter Internet.
Als Beispiel, heute auf meinem Schreibtisch: ich reduziere Newsletter-Bestellformulare von 30 Feldern auf ein Feld, platziere die Idee, das ein Textfeld in einem Kontaktformular eine gute Sache ist, implementiere Ziele in Analytics und will insgesamt überhaupt viel mehr messen. Faszinierend, dass ich mit niemanden hier über Analytics reden kann, denn das versteht leider niemand so richtig. Schade eigentlich, denn ich will eigentlich nicht der Analytics-Horst sein, aber nichtsdestotrotz habe ich weiterhin viel Spaß.

Hammer

Eine Erinnerung aus meiner Kindheit wiederholt sich. Ich habe meinem Vater immer die Hämmer verschlampt. Das war früher ein riesen Thema, den gefühlt habe ich mindestens vierhundert davon im Wald verloren.
Jetzt macht Kind 1 das ähnlich, allerdings mit mehr Bumms, inzwischen hat er im Haus bereits den dritten Hammer einfach kaputt geschlagen.

Das muss man auch erstmal schaffen.

Heizung

Weiterhin ein großes Drama. Schade, dass ich alles selbst machen muss. Irgendwann blogge ich das mal ausführlich, ich kenne mich inzwischen richtig gut mit Heizkörpern aus, ich kann sogar die ungefähre Heizlast berechnen und damit hätte ich nicht gerechnet. Man wächst mit seinen Aufgaben, wir hoffen auf Klärung in den nächsten Wochen.

Social Media Week

Im Februar war Social Media Week in Hamburg. Meine Erfahrungen damit sind sehr durchwachsen. Zwei Sessions waren totaler Quatsch, zwei waren ok, zwei waren extrem gut. Insgesamt aber so, dass ich mir nächstes Jahr entweder noch bessere Vorträge suchen muss oder gar nicht mehr hingehe. So etwas wie der Workshop von Tchibo, das war schon ziemlich gut und große Schande über die vielen Menschen, die die Session gebucht haben, aber dann nicht erschienen.
Oder ich besuche noch mehr Kunst-Events im Rahmen der Social Media Week, denn das Ding im Thalia war eine gute Sache.

Elternschule

Mit am meisten beschäftige ich mich zurzeit mit der Elternschule, bzw. mit einem Kurs, der sich “Starke Eltern, starkes Kind” nennt. Das ist, mit sehr großem Abstand, das tollste, was ich in meiner offiziellen Vater-Rolle bislang an solch Kurs-Krams machen durfte. Alleine die Geschichten der anderen Eltern! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie gut es tut, diese Geschichten zu hören. Denn irgendwie haben alle sehr ähnliche Probleme.
Das meine Freundin mich zu diesem Kurs geschickt hat, war eine sensationell gute Idee.

Ich darf ja nix erzählen, weil alles bleibt da im Raum und so, aber eine Kleinigkeit fiel mir auf und ist auch für euch Internet-Fuzzies von Interesse:

Alle, wirklich ALLE Kursteilnehmer haben zu Hause regelmäßig Stress Aufgrund der Smartphones.

Faszinierend, dass es bei Leuten, die nicht den ganzen Tag im Netz arbeiten sogar noch erheblich schlimmer ist als bei mir.
Wobei ich nur auf mich schauen kann und bei mir ist zu Hause das Verlangen nach Job-Mails eher klein. Ein Spiel spielen oder kurz die Aufmerksamkeits-Angel in den Social-Media-Blog Fluß hängen, Artikel von Freunden lesen oder auf lustigen Stuss klicken ist ok.

Das ist bei ALLEN anderen Leuten im Kurs anders und die fehlende Aufmerksamkeit, bzw das Smartphone-Gedaddel, nur weil irgendwer irgendwas irgendwo geschrieben hat und es eine Facebook-Notification dazu gab, das ist ein RIESEN Thema.
Davon war ich in der Tat sehr überrascht.

Man muss dazu wissen, dass ich bei mir so gut wie alle Benachrichtigungen auf dem Handy deaktiviert habe, anders würde es permanent Alarm machen. Neue Mail hier, Facebook da, Twitter dort, Xing, Linkedin und hastenichtgesehen würden sich alle 60 Sekunden melden. Ich verstehe nicht, wie man sein Handy mit eingeschalteten Notifications für alle Apps nutzen kann.

Grill

Das Beste kommt am Schluß.
Wir haben neulich im eigenen Garten gegrillt und der eigene Garten ist weiterhin eine ziemlich geile Sache. Kann man nicht anders sagen.

Geil

Geil ist ein gutes Stichwort. Ich fand den ungewollt erfolgreichen Spot von Edeka extrem gut. Selten zuvor sprach mich Werbung so an wie hier. Applaus.

Weiterlesen


Am geschrieben


Twitter im Theater #smwhh 2014

Liebes Thalia. Danke für den schönen Abend. Ein tolles Stück, ich hatte Spaß und werde wieder kommen.

Besonders dankbar bin ich für diesen Abend im Rahmen der Social Media Werk insbesondere aufgrund der Dinge, die fehlten. Es ging nicht um Datenschutz, es wurde nicht gejammert, was in Deutschland alles nicht geht und es gab nicht den Hauch von der sonst üblichen German Angst, die sich durch sehr viele Vorträge auf der smwhh zieht. Im Gegenteil. Bei euch war es entspannt, ihr habt etwas ausprobiert, geschaut, was passiert und darüber gesprochen. Das war toll. Danke dafür, so soll das auch sein im Theater.

Ich erlaube mir einige Anmerkungen zur dem Stück folgenden Twitter-Diskussion.

Eine Twitterwall auf der Bühne ist eine bescheuerte Idee.

Eine Twitterwall hinter den Diskussionsteilnehmern, im Rücken und ohne Monitor vor den Teilnehmern ist unfair.

Beides hat den Nachteil, dass nicht reagiert werden kann. Im Stück, und in Teilen auch in der Diskussion, ist kein Raum für ungefilterte DIGGER WAS FÜR EIN STUSS Meinungen aus dem Publikum.

Eine unmoderierte Twitterwall auf der Bühne wird nicht funktionieren, das wird mit Ansage, früher oder später mit Vollgas gegen die Wand fahren.

(das klingt jetzt nach Opa erklärt das Internet, aber leider gibt es einige Deppen da draußen, die solch nette, niedliche, unschuldige und auch naive Ideen mit einfachsten Mitteln desaströs stören konnen)

Mit ausgewählten Tweets ist das etwas anderes, ebenso wenn die Teilnehmer auch die Möglichkeit haben, die Twitterwall zu sehen. Sehen meint hier: nicht im Rücken.

Das sind Erfahrungen aus etlichen Jahren auf Konferenzen. Diese Erfahrungen kann man nochmal erleben, muss man aber nicht, denn eine Twitterwall auf der Bühne nervt in der Regel mehr als das sie Nutzen bietet.

Im Theater spielt der folgende Punkt mangels Reichweite und zumeist anzunehmender Intelligenz des Publikums (immerhin haben sie es ins Theater geschafft und hängen nicht bei Heinz und Inge im feuchten Eck an der Theke) eine untergeordnete Rolle:

Eine Twitterwall zeigt viel zu viel Meinung, die man manchmal eben nicht lesen will. Die Leute neigen dazu Dinge nicht so zu  verstehen, wie sie gedacht waren. Das machen sie oftmals in einem Ton, der eindeutig nicht auf die Bühne gehört. Auch darum ist eine Twitterwall suboptimal, denn wer will schon seitenweise PENIS PENIS PENIS PENIS PENIS PENIS PENIS lesen? Eben. Das nervt, auch wenn es nur diese wenigen im letzten Satz sind.

Ziemlich cool wäre eine Art Untertitel-wall. Ähnlich wie die Regie-Tonspur auf der DVD, mit Untertiteln. Wenn das Theater sich selbst auf der Bühne eine zweite Bühne schafft mit Anmerkungen wie

Was passiert gerade?
Verdammt, er hat den Text vergessen.
Jetzt sollte eigentlich die Pyro zünden.
Noch 5 Minuten.
An dieser Stelle haben wir lange gearbeitet, achten Sie auf xyz Dingenskirchen.
Wörtlich in Übersetzung verloren, lautet im Original xyz.
Und so weiter.

Denn genau das ist Twitter.
Eine Bühne. Aber es ist meine Bühne, mit meinen Followern/Zuschauern und meinem gewählten, öffentlichen Selbstbildnis.

Das gilt im Prinzip für alle auf Twitter, allerdings haben die meisten Leute dort ein sehr kleines Publikum, treten aber trotzdem wie auf, als ob sie auf der großen Bühne stehen und genau aus diesem Grund ist Twitter ziemlich gut.

Wenn ihr diese Bühne ins Theater hebt, es wäre mir eine Freude, dies miterleben zu können.

Danke nochmal, ich freue mich auf das nächste irgendwas mit irgendwie Online und Theater.

Denn da geht noch etwas, das Internet ist nicht wirklich Thema auf der Bühne.

Ich habe das eben in der Ubahn ins Handy getippt, der Text wird morgen noch hübsch gemacht.

Veröffentlicht mit WordPress für Android


Am geschrieben

Penny Fußball Sammelalbum Sticker und Bilder gesucht

Liebes Internet.

Bei Penny gibt es gerade Bundesliga Sammelbildchen. Wir sammeln die auch, wie sie hier sehen können.
image

Allerdings müssten wir für ein vollständiges Sammelalbum einen bis an Armut grenzenden Betrag bei Penny ausgeben, um dieses Album vollständig zu füllen.

Falls Sie zufällig auch bei Penny einkaufen und nicht wissen, was sie mit den Stickern machen sollen: schicken Sie uns die Sticker.

Gerne unfrei, Porto bezahlen wir, wahlweise gebe ich Ihnen, Liebe Leserin und Leser, einen aus, falls wir uns im echten Leben ab und an treffen sollten.

Dieses Fußballheft ist ein großer Spaß. Die darin enthaltene ewige Tabelle, mit Bremen und Hamburg auf den vorderen Plätzen ist jedes mal wieder ein Quell kurzweiliger Freude.

Falls Sie tatsächlich Sticker verschicken können:

H. Dietrich
Lapplandring 76
22145 Hamburg

Sie machen damit einen kleinen Jungen sehr glücklich. (er liest mir jeden, wirklich jeden Morgen daraus vor. Aktuell ist das unser Morgen-Ritual. Ich stehe mit Senkschwindel und vernebelten Blickfeld im Bad und während ich versuche, mich müdigkeits bedingt, mit der Zahnbürste nicht umzubringen, liest er mir alles mögliche aus dem Heft vor. Wer ist der beste, wer hat wie viele Tore geschossen, wer ist nicht der beste, was man eben so liest als fünfjähriges Phantasiewesen mit einem Heft voller Idole.)

Vielen Dank.

Veröffentlicht mit WordPress für Android


Am geschrieben

NEHMEN SIE DIE HAND VOM ZUG ist das neue Zurückbleiben bitte

Seit heute fällt in Hamburg das “Zurückbleiben bitte” weg. Mir persönlich ist das ziemlich egal, ich bin glücklicherweise mit ausreichend Rest-Intelligenz ausgestattet, um den Prozess des
piep piep piep – Tür geht zu – Oh, jetzt kann ich nicht mehr einsteigen, schließlich ist die Tür zu, na egal, dann warte ich auf die nächste Bahn, die kommt gleich zu verstehen.

Andere Leute finden das irgendwie nicht so gut, lesenswert macht das Isa und sicherlich wird der Volksmund zum Thema noch etliche Seiten in der Mopo und im Abendblatt das Thema diskutieren.

Heute Morgen, gleich am ersten Tag des “mit ohne Zurückbleiben”, durfte ich beobachten, wie schwierig das mit dem Einsteigen in die U-Bahn für manche Menschen doch ist.

Es piept, die Tür geht zu, und ein penetranter Herr, Modell ICH HABE IMMER RECHT UND IHR KEINE AHNUNG, die mit dem gekämmten Scheitel und so, so einer steht an der Bahn und hält seine Hand an die Tür.

Mehr nicht, er steht da und hält seine Hand von außen an die Tür.

Was ich bis heute Morgen noch nicht wusste war, dass man damit den gesamten Zug aufhält.

Wenn sie ihre Hand von außen an die U-Bahn legen, dann sagt die oder der Zugfahrer “NEHMEN SIE DIE HAND DA WEG, DER ZUG FÄHRT ERST LOS WENN …..“. Das passierte auch einige Male, aber der Herr stand trotzdem weiter seelenruhig an der verschlossenen U-Bahn Tür und sah zu, wie der Mob im inneren der Bahn kurz vorm Scheibe einschlagen war um ihm eine zu zimmern.

Ja, das war eindeutig zu viel Kino am frühen Morgen, aber eine Bestätigung für meine “die meisten Leute sind zu bekloppt um U-Bahn zu fahren” Theorie, die ich auch im Beruf, im Zusammenhang mit User Experience und Webseitenoptimierungen gerne anführe.
Was wir den Leuten da alles zumuten, es ist ein Drama. Die gleichen Leute, die Rolltreppen und Ein- und Aussteigen aus der U-Bahn nicht verstehen sollen plötzlich alles auf einer Webseite verstehen, aber das ist eine andere Geschichte.

Wichtig ist:
Zurückbleiben gilt auch für Hände, denn damit halten sie den gesamten Bahnverkehr auf.

PS: Ich finde U-Bahnfahren ohne “Zurückbleiben bitte” eigentlich extrem viel höflicher. Ernsthaft, wer will schon zurückbleiben? Eben, ich will das nicht.


Am geschrieben

Das erste globale Musikvideo. Happy – Pharrell Williams. Mit Hamburg, Berlin und der ganzen Welt

Update.
Auf der Seite We Are Happy From… werden nochmal erheblich mehr Videos gezeigt.

Ich habe hier eine ganz wundervolle Sache mit jeder Menge normaler Leute gefunden, die für “Ihre” Stadt ein Video machen. Was die genau machen, sehen sie gleich.

Das ganze Ding ist erst einige Wochen alt, daran können sie sich noch erfreuen, es im Büro rumreichen oder etwas für “ihre” eigene Stadt machen und Teil eines globalen Musikvideos werden.

Alles was folgt, basiert auf Pharrell Williams – Happy, dem ersten 24 Stunden Musikvideo der Welt. Das an sich ist bereits herzallerliebst und absolut sehenswert.

Aber seien sie gewarnt.

Sie werden nach Betrachten der Videos höchstwahrscheinlich deutlich bessere Laune haben als zuvor, möglicherweise müssen sie auch ein klein wenig weinen vor Glück.

Es folgen etliche Videos, darum geht es erst nach KLICK weiter.

Weiterlesen


Am geschrieben